Chinesische Hunderassen - die Rassestandards vom Shar Pei

  • Auch wenn der Shar Pei überwiegend aus Amerika weltweit vermarktet wird, gehört er zu den ältesten chinesischen Hunderassen und hat dort seinen Ursprung. In China wurde er damals für die Jagd auf Wildschweine gezüchtet und sollte auch Haus und Hof bewachen. 
  • Der chinesische Shar Pei gehört zu den mittelgroßen Hunden. Die Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 44 bis 51 cm. Diese Hunde sind immer einfarbig und es dürfen alle Farben vorkommen - außer Weiß.
  • Sein Fell ist sehr kurz und pflegeleicht. Dadurch wurde er vor allem in den USA als Favorit unter den reinen Wohnungshunden gehandelt. Nachdem in den 1950er Jahren der Shar Pei als Vertreter der chinesischen Hunderassen fast ausgerottet wurde, wurde eine Neuauflage der Züchtung in den USA gestartet und wird seitdem von dort vermarktet.
  • Das markanteste Zeichen des Shar Peis ist aber sein Aussehen. Er hat nicht nur am Kopf, sondern auch im Brust- und Lendenbereich eine sehr starke Faltenbildung. Diese Ausprägung hat ihm auch den Zunamen "Faltenhund" eingebracht.

Probleme beim Faltenhund

  • Die Welpen vom Shar Pei weisen eine sehr große ausgeprägte Faltenbildung auf. Dieses Erscheinungsbild hat selbstverständlich etwas Tapsiges, Niedliches an sich, und wenn für diese chinesische Hunderasse geworben wird, werden oft Welpenbilder verwendet.
  • Die Faltenbildung bei ausgewachsenen Hunden bildet sich aber stark zurück und ist teilweise nur noch am Kopf vorhanden. Das ist der Normalfall.
  • Wird Ihnen ein ausgewachsenes Tier mit starker Faltenbildung auch an Brust und Lenden angeboten, ist es oft eine Überzüchtung oder eine Hormonstörung. Die Folgen sind unabsehbare Hautkrankheiten.
  • Ist die Faltenbildung am Kopf beim erwachsenen Tier auch sehr stark ausgeprägt, können Augenprobleme entstehen, da die Augen zu tief liegen und sich die Augenlider einrollen.
  • Ansonsten ist der Shar Pei ein sehr ruhiger, aber auch zuweilen sehr lustiger Begleiter.