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Ihr Hund erbricht? - Wie Sie ihm helfen können

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Erbricht sich ein Hund, können die Ursachen sehr unterschiedlich sein.
Erbricht sich ein Hund, können die Ursachen sehr unterschiedlich sein.
Wenn der Hund erbricht, dann kann das verschiedene Ursachen haben. Es kommt bei einigen Hunden häufiger vor, dass sie sich erbrechen müssen. Nicht jedes Brechen ist gleich, daher sollten Sie Ihren Hund bei häufigem Erbrechen zum Tierarzt bringen und untersuchen lassen.

Was Sie benötigen

  • Schonkost
  • Reis
  • Hühnchen
  • Tierarzt

Wenn der Hund brechen muss

  • Das Brechen des Hundes ist ein natürlicher Reflex. So wird das Tier schnell giftige Substanzen los und Fremdkörper los. Viele Hunde erbrechen sich, wenn Sie draußen Gras gefressen haben. Das Gras kann dann zusammen mit schleim und Galle erbrochen werden. In der Regel können Sie dieses Verhalten morgens beobachten, wenn der Hund noch kein Futter hatte.
  • Wenn es Ihrem Hund übel ist, kann er sich auch erbrechen. Leider merken Sie dem Tier dieses Unwohlsein nicht sofort an. Das Tier ist vielleicht etwas unruhiger als sonst, muss oft gähnen oder fängt an zu speicheln. Genau wie bei uns Menschen, kann es auch dem Hund aus den verschiedensten Gründen Übel sein.
  • Auch wenn Ihr Hund einen Fremdkörper im Hals hat, kann es zum Würgen oder zum Erbrechen kommen. Viele Hunde, die sehr gierig fressen, brechen das Futter sofort neben dem Napf wieder aus, um es dann erneut zu fressen. Solange dieses Verhalten nicht täglich und über einen längeren Zeitraum auftritt, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.


Wenn der Hund Blut erbricht

  • Natürlich kann es trotz aller Fürsorge passieren, dass Ihr Hund etwas Giftiges oder Scharfkantiges frisst, was nicht für ihn bestimmt war. Sobald Ihr Hund Blut erbricht, oder nur ein geringer Anteil Blut in dem erbrochenen zu erkennen ist, muss das Tier so schnell wie möglich zum Tierarzt. Auch Fremdkörper kann der Tierarzt entfernen, falls Ihr Hund sich deswegen erbricht.
  • Um den Magen zu schonen und den Brechreiz etwas zu lindern, können Sie Ihrem Hund etwas Schonkost anbieten. Hierzu soll der Hund einen Tag fasten und nur ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Am zweiten Tag können Sie dem Hund gekochten Reis mit etwas gekochtem Hühnchen anbieten.
  • Es ist wichtig, dass das Erbrechen des Hundes richtig gedeutet werden kann, da auch gesundheitliche Schäden für dieses Verhalten verantwortlich sein können. Erkrankungen im Großhirn oder eine Störung des Gleichgewichtssinnes können Auslöser des Erbrechens sein und gehören in die erfahrenen Hände eines Tierarztes. Gehen Sie deshalb mit Ihrem Hund zum Arzt, wenn das Erbrechen am zweiten Tag nicht weg ist.
helpster.de Autor:in
Alexandra Muders
Alexandra MudersAlexandra liebt ihr Haus mit Garten, in dem sie mit ihrer Familie und Haustieren lebt. Mit ihrem grünen Daumen und einem Auge fürs Detail im Haushalt, teilt sie bei uns ihre umfassenden Kenntnisse und bietet praktische Tipps.
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