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Malventee - Wirkung, Inhaltsstoffe & Anwendung

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Malventee und seine Wirkung - darauf sollten Sie achten1:13
Video von Augusta König1:13

Kennen Sie die Wirkung von Malventee? Um die volle Heilwirkung zu erlangen, gibt es beim Aufgießen ein paar wichtige Dinge zu beachten.

Die Malve und ihre heilende Wirkung

Die auch unter "Käsepappel" bekannte Malve ist in Europa heimisch und wird bei uns zwischen Juni und September geerntet. Möchten Sie einen frischen Malventee genießen, sollten Ihnen einige wichtige Informationen bekannt sein.

Die Blüten und Blätter der zu den Malvengewächsen gehörenden Pflanze werden meist getrocknet und als Tee verwendet. Hierbei reicht die Farbschimmerung von Grün, über ein sanftes Rosa der Blütenblätter, bis hin zu einem dunklen Violett oder gar Blau. Sein Verwandter, der Hibiskus, auch als "rote Malve" bekannt, wirkt ebenfalls schleimlösend und wird genauso gerne verwendet. Er besitzt, ebenfalls wie die Malve, Schleim- und Gerbstoffe, die sich besonders bei Entzündungen der Atemwege, auch im Mund- und Rachenraum, und starkem Reizhusten bewährt haben.

Sollten Sie Verdauungsbeschwerden plagen, so entfaltet sie auch hier eine lindernde Wirkungsweise der Heilpflanzen. Auch eine äußerliche Anwendung ist möglich. Als Tinktur zubereitet, trägt die Malve zur Verbesserung des Hautbildes bei und verleiht einen rosigen Teint.

Malventee als Kaltansatz zubereiten

Für einen Kaltansatz benötigen Sie zwei Teelöffel Malvenblüten und 250 Milliliter lauwarmes Wasser. Malve können Sie sowohl im Heiß- als auch im Kaltansatz genießen. Ihre optimale Heilwirkung entfaltet sie jedoch ausschließlich bei der Zubereitung im Kaltansatz.

Geben Sie die getrockneten Blüten für den Tee in eine Tasse. Nun heißt es einfach nur mit lauwarmem Wasser übergießen und rund fünf bis zehn Stunden ziehen lassen, sodass das Konzentrat seine Wirkung entfaltet.

Bei Erkrankungen des Rachenbereiches können Sie mit dem hergestellten Tee mehrmals täglich mit zwei bis drei Schlucken gurgeln. Selbstverständlich schmeckt der Tee auch als Erfrischungsgetränk hervorragend. Möchten Sie ihn nicht kalt genießen, so lässt er sich jederzeit problemlos erwärmen.

Frischer Tee im Heißansatz

Für die heiße Variante brauchen Sie vier Teelöffel getrocknete Blüten, 250 Milliliter heißes Wasser und einen Esslöffel Honig oder Zucker. Sie möchten Ihren Tee lieber sofort heiß aufkochen? Auch das ist möglich.

Geben Sie drei gehäufte Esslöffel der getrockneten Blüten in eine Tasse, die rund 200 bis 250 Milliliter umfasst. Mit heißem Wasser übergossen, die ideale Aufgusstemperatur liegt übrigens bei 80 Grad Celsius, und für 10 Minuten zur Ruhe gestellt, liefert er ein schleimlösendes Heilgetränk für kalte Tage. Wer es gerne etwas süßer mag, kann den Tee ein wenig mit Honig oder Zucker süßen. Bei der Zugabe von Honig ist jedoch darauf zu achten, dass der Tee nicht mehr zu heiß ist, da die Wirkstoffe des Honigs ansonsten zerstört werden. 

Wichtige Hinweise zum Aufbrühen

Wenn Ihnen bestimmte Hinweise bekannt sind und beachtet werden, ist eine falsche Medikation praktisch ausgeschlossen.

Malvenblüten sollten Sie nicht direkt mich kochend heißem Wasser übergießen. Lassen Sie das gekochte Wasser erst rund zehn Minuten abkühlen, bevor Sie den Aufguss herstellen. Trinken Sie nicht mehr als maximal drei bis vier Tassen täglich, ansonsten könnten Sie mit der Malve auch eine abführende Wirkung erzielen. 

Warnhinweise für Schwangere und Medikations-Patienten

Schwangere sollten einen großen Bogen um Malventee machen. Die enthaltenen Gerbstoffe können einen negativen Einfluss auf die Gebärmutter haben und im schlimmsten Fall gar zu frühzeitigen Kontraktionen führen. Auch Patienten, die Medikamente einnehmen, welche den Blutdruck senken, sollten mit der Zunahme von Malve äußerst vorsichtig sein, da die Malve von Haus aus blutdrucksenkend wirkt und somit eine Gefahr darstellen kann. Malventee ersetzt auch niemals die Medikation des Arztes. Sie trägt lediglich zur Förderung der Gesundheit und Verbesserung des Krankheitsbildes bei.

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