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Kokosfett kaufen - darauf sollten Sie achten

Inhaltsverzeichnis

Kokosfett wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen.
Kokosfett wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen.
Kokosfett hat den inzwischen unberechtigten Ruf, ungesund zu sein. Wenn Sie Kokosfett kaufen und verwenden, können Sie dies ohne schlechtes Gewissen tun. Allerdings sollten Sie nicht irgendein Kokosfett kaufen.

Lange Zeit galt Kokosfett als ungesund. Aber was früher einmal für richtig gehalten wurde, muss nicht für immer so bleiben. Inzwischen können Wissenschaftler erklären, warum Kokosfett durchaus ein wertvoller Bestandteil unserer Ernährung sein kann.

Wissenswertes über Kokosfett

  • Eine frische Kokosnuss enthält 40 Prozent Wasser und 40 Prozent Öl. Die restlichen 20 Prozent sind Eiweiße, Kohlenhydrate und Ballaststoffe.
  • Seit Jahrtausenden wird die Kokosnuss genutzt. Das Öl wird aus der Kopra, dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Dieses wird dazu geraspelt, getrocknet und gepresst.
  • Kokosfett ist ein weißes Fett, welches bei zirka 25 Grad flüssig wird. Dann ist es ein klares, durchsichtiges Kokosöl. Beides zeichnet sich durch seinen feinen Duft nach Kokos aus.
  • Da das Fett sehr hitzestabil ist, kann es hervorragend zum Kochen, Backen, Braten und Frittieren verwendet werden. Es ist auch möglich, es mehrfach zu verwenden. Gleichzeitig ist Kokosfett lange haltbar.

Was Sie beim Kaufen beachten sollten

  • Wichtig ist, dass sie naturbelassenes, kalt gepresstes Kokosfett kaufen. 
  • Es sollte ohne chemische Behandlung gekauft werden, das heißt, ohne Raffination, Bleichung  und Desodorierung. Beim Desodorieren wird das Öl heiß bedampft und verliert seinen typischen Kokosgeschmack. 
  • In Deutschland ist Kokosfett unter dem Namen Palmin® bekannt. Auf der Webseite von Palmin® heißt es, dies ist ein reines Kokosfett, zeichnet sich aber durch seine geschmacksneutralen Eigenschaften aus. Daraus können Sie schließen, dass dieses Kokosfett nicht völlig naturbelassen sein kann.
  • Das Produkt Palmin®soft ist eine Mischung aus Sonnenblumenöl, Palmöl und Palmkernöl. Es enthält also die gesundheitlich bedenklichen, gehärteten, pflanzlichen Öle.
  • Naturbelassenes, kalt gepresstes Kokosfett erhalten Sie zum Beispiel in Bioläden. Auch im Internet werden Sie schnell fündig, wenn Sie danach suchen. Es gibt auch Kokosfett mit dem Siegel FairTrade, eine Organisation, die sich dafür einsetzt, dass die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten in armen Ländern verbessert werden. Sie zahlen den Produzenten höhere und vor allem planbare Preise.

Kokosfett kaufen ist keine Sünde, denn es ist sogar gesund

  • Wenn Sie Kokosfett kaufen, brauchen Sie kein schlechtes Gewissen haben. Lange Zeit, galt das Fett als ungesund, da es einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthält.
  • Inzwischen weiß man, dass dies mittelkettige Fettsäuren sind. Selbst Muttermilch besteht zu einem hohen Anteil aus solchen Fettsäuren. 
  • Zusätzlich ist bekannt, dass die gesunde Laurinsäure aus dem Kokosfett dabei hilft, das gefäßschützende HDL-Cholesterin zu produzieren.
  • Wenn Sie fünf Minuten Zeit haben, schauen Sie sich diesen sehr informativen Film über Kokosfett aus dem NDR an: „Kokosfett - schädlich oder gesund?“ Er beantwortet viele Fragen, nicht nur zum Kokosfett. 
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