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Suppenhuhn kochen - so wird's gemacht

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Suppenhuhn kochen - so wird´s gemacht2:30
Video von Lars Schmidt2:30

Ein leckeres Suppenhuhn zu kochen ist viel einfacher als man denkt. Je nachdem, ob Sie eine Brühe oder das Suppenhuhnfleisch für Ihr Gericht nutzen möchten, wird der Ansatz gestaltet. Leider nutzen Viele heute lieber Fertigprodukte als das Suppenhuhn selbst zuzubereiten. Der eigentlich nur niedrige Mehraufwand eines gekochten Suppenhuhns belohnt mit einem ganz besonderen Geschmack.

Was Sie benötigen

  • Suppenhuhn
  • Suppengemüse
  • Zwiebel
  • Lorbeerblätter
  • Nelken
  • Wacholderbeeren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Sieb
  • Mulltuch
  • zwei große Töpfe (zweiter zum Passieren der Brühe)
  • Schöpflöffel

Suppenhuhn kochen - richtig kochen

  • Immer häufiger greifen Hausfrauen zu Fertigprodukten, wenn Sie eine schöne Hühnerbrühe oder ein Frikassee zubereiten möchten. Dabei ist der eigene Ansatz eines Suppenhuhns viel einfacher und weniger aufwendig als man meint. Großmutter machte es schon richtig, denn frisch zubereitet ist der Geschmack viel besser - und günstiger ist es obendrein.
  • Beim Suppenhuhn kochen ist zu Beginn maßgeblich, welchen Nutzen Sie aus selbigem ziehen möchten. Möchten Sie eine gute Hühnerbrühe erhalten, setzen Sie das Suppenhuhn in kaltem Wasser an; benötigen Sie hingegen das Fleisch, geben Sie das Suppenhuhn erst in den Topf, wenn das Wasser bereits heiß ist. Hintergrund ist, dass das heiße Wasser die Fleischporen schließt und der Geschmack im Fleisch bleibt. In ­kaltem, mit dem Fleisch erwärmten Wasser geht der Geschmack in die Brühe über.
  • In das Wasser des garenden Suppenhuhns geben Sie nun gewürfeltes Suppengemüse (Sellerie, Lauch, Karotten). Mit dem Gemüse lassen Sie das Suppenhuhn einmal aufkochen und schalten die Temperatur zurück. Gleichzeitig schwärzen Sie in einer Pfanne ohne Öl eine halbierte Zwiebel, welche zuvor mit einigen Nelken und zwei Lorbeerblättern gespickt wurde. Diese geben Sie zusammen mit einigen zuvor zerdrückten Wacholderbeeren ebenfalls in das Kochwasser.
  • Würzen Sie nun mit Salz und Pfeffer. Das Gemüse und das Suppenhuhn beim Kochen immer mal wieder umrühren (köcheln auf kleiner Flamme). Bei Schaumbildung sollten Sie den Schaum mit einer Schöpfkelle abnehmen.

Gares Huhn - was nun?

  1. Ist das Suppenhuhn gar, fällt das Fleisch fast schon von den Knochen. Heben Sie das Huhn nun aus der Brühe und lösen Sie das Fleisch von den Knochen. Dieses kann jetzt, je nach Ansatz, als Einlage für die Hühnerbrühe dienen oder zu einem Frikassee (o. Ä.) verarbeitet werden.
  2. Die Brühe wird nun passiert, das heißt, Sie filtern diese durch ein mit einem Mulltuch oder sauberen Küchentuch ausgelegtes Sieb. Bei einem kalten Ansatz nutzen Sie diese als Hühnerbrühe, bei einem warmen Ansatz hat die Brühe noch genügend Geschmack, um eine leckere Soßengrundlage zu bilden. Die passierte Brühe nun noch mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.