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Studium Soziale Arbeit oder eine Erzieher Ausbildung? - Entscheidungshilfe

Soziale Berufe bieten unterschiedliche Arbeitsfelder
Soziale Berufe bieten unterschiedliche Arbeitsfelder
Wer einen sozialen Beruf ergreifen möchte, steht häufig vor der Wahl, ein Studium für Soziale Arbeit oder eine Erzieher-Ausbildung zu beginnen. Eine Entscheidungshilfe können die persönlichen Vorlieben liefern, was das zukünftige Arbeitsfeld angeht.

Was ist sinnvoller: Ein Studium "Soziale Arbeit" oder eine Erzieher-Ausbildung? Diese Frage stellen sich viele junge Leute, die einen sozialen Beruf ergreifen möchten. Neben den eigenen Vorstellungen, was den späteren Arbeitsschwerpunkt angeht, spielt auch die persönliche schulische Qualifikation eine Rolle.

Das Studium "Soziale Arbeit" - Merkmale und Voraussetzungen

  • Wenn Sie sich fragen, ob ein Studium "Soziale Arbeit" oder eine Erzieher-Ausbildung für Sie das Richtige ist, so sollten Sie zunächst überlegen, welchen Schulabschluss Sie haben. Um ein Studium aufnehmen zu können, benötigen Sie einen Fachhochschulabschluss.
  • Das Studium "Soziale Arbeit" ist eher theoretisch und wissenschaftlich aufgebaut, der Praxisanteil ist niedriger als bei der Ausbildung zum Erzieher an den Berufsfachschulen.
  • Wenn Sie "Soziale Arbeit" studieren, stehen Ihnen zahlreiche berufliche Perspektiven offen. Sie können in Betreuungseinrichtungen arbeiten, jedoch auch in Jugendämtern oder sozialen Einrichtungen eine Anstellung finden. Durch Ihre akademische Qualifikation kommen auch Leitungspositionen für Sie infrage, insbesondere dann, wenn Sie in Ihrem Studium schwerpunktmäßig auch betriebswirtschaftliche Kurse belegt haben.
  • Mit einem Bachelor-Abschluss, den Sie nach drei Studienjahren bzw. sechs Semestern erreichen können, können Sie entweder in einem sozialen Beruf arbeiten oder noch einen Master-Studiengang absolvieren. 

Die Erzieher-Ausbildung - Informationen

  • Eine Ausbildung zur "Staatlich anerkannten Erzieherinnen" bzw. zum "Staatlich anerkannten Erzieher" dauert je nach Bundesland vier bis fünf Jahre.
  • Die Voraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss, manche Fachschulen fordern auch Nachweise über soziales Engagement oder verlangen eine katholische Konfession.
  • Die Ausbildung erfolgt in Vollzeit, es sei denn, Sie haben bereits eine Ausbildung zur Kinderpflegerin oder zum Sozialassistenten absolviert, in diesem Fall bieten einige Schulen auch berufsbegleitende Kurse an.
  • Während der Ausbildung verdienen Sie kein Geld, ein Schulgeld wird jedoch in der Regel auch nicht erhoben.
  • Die Erzieher-Ausbildung enthält einen hohen Praxisanteil. Sie absolvieren mehrere Praktika in Krippen, Kitas, Heimen und Einrichtungen für Schulkinder.
  • Nach dem Abschluss können Sie in Kindergärten, Schulen, Heimen, Kur-Einrichtungen oder Jugend-Treffs arbeiten. In der Regel wird ihre Vergütung jedoch geringer ausfallen als bei Sozialpädagogen.

Für welchen Weg Sie sich entscheiden, hängt also davon ab, in welchem Berufsfeld Sie arbeiten und ob Sie lieber beratend, pflegerisch oder pädagogisch tätig sein möchten.

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