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Sekundärer Sektor: Berufe - Überblick

Schreiner ist ein Beruf des Sekundärsektors.
Schreiner ist ein Beruf des Sekundärsektors.
Primärer, Sekundärer, Tertiärer, Quartärer und Quintärer Sektor lassen sich alle 5 unter dem Oberbegriff der verschiedenen Wirtschaftssektoren zusammenfassen. Welche Berufe aber gehören beispielsweise dem Sekundärsektor an?

Der Unterschied zum Primären Sektor

  • Wissen Sie erst einmal, was als Primärer und Sekundärer Sektor bezeichnet wird und worin die Unterschiede liegen, so werden Sie sich wahrscheinlich selbst einen Überblick darüber machen können, welche Berufe welchem der beiden Bereiche zugeordnet werden können.
  • So versteht man unter dem Primärsektor die Urproduktion an Gütern. Aufgabe aller Berufe des Primären Sektors ist es vor allem, die nötigen Rohstoffe für eine bestimmte Warenproduktion zu liefern. Der Primäre Sektor beliefert also den Sekundären Sektor mit Gütern, die jener zur Weiterverarbeitung benötigt.
  • Es lassen sich deshalb vor allem die landwirtschaftlichen Berufe als Berufe des Primären Sektors anführen, weil hier Rohstoffe angebaut, gefördert und vertrieben werden, so beispielsweise das Getreide, das der Bäcker schließlich zu Brot macht.
  • Richtet man sich nach der engen Begriffsdefinition, so enthält der Primäre Sektor eine extrem begrenzte Anzahl von Berufen. Letztendlich lassen sich dabei sogar weniger als 5 Branchen der Urproduktion zuordnen, alle anderen sind dem Sekundären Sektor hinzuzurechnen.
  • Im Konkreten wären neben der Landwirtschaft nur die Forstwirtschaft und die Fischerei wirklich als Rohstofflieferant im Sinne der engen Definition des Begriffes zu bezeichnen.
  • Sie können sich bestimmt vorstellen, dass in Deutschland so wie in allen anderen höher entwickelten Wirtschaftsnationen vor allem im Sekundären Sektor gearbeitet wird. Für Entwicklungsländer aber gilt genau das Gegenteil. So ist hier der deutlich größte Teil der Gesellschaft in der Urproduktion tätig.

Sekundärer Sektor - die Berufe

  • Der Sekundärsektor (Sekundärer Sektor) wird oft auch als Industrieller Sektor bezeichnet, wobei die meisten Sekundärberufe in erster Linie solche im Bereich des produzierenden Volkswirtschaftsgewerbes sind. Die über die Urproduktion gelieferten Rohstoffe werden im Sekundären Sektor weiterverarbeitet.
  • Damit fallen unter den industriellen Sektor konkret vor allem gewerbliche und handwerkliche Berufe, daneben auch energiewirtschaftliche und Versorgungsberufe. Sind Sie also in der Metallindustrie oder im Maschinenbau tätig, so gehören Sie genauso dem Sekundären Sektor an wie ein Maurer oder Schreiner.
  • Als Arbeiter in der Metallindustrie verarbeiten Sie dabei nun beispielsweise solche Rohstoffe, die durch die Primärbranche Bergbau erschlossen wurden. Als Schreiner bearbeiten Sie das Holz, welches durch die Primärbranche der Forstwirtschaft erschlossen wurde.
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