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Oliver Twist - Zusammenfassung

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Eine Figur mit Kultstatus - aus der Feder von Charles Dickens
Eine Figur mit Kultstatus - aus der Feder von Charles Dickens
"Ein Unglück kommt selten allein." Diese "Weisheit" scheint geradezu perfekt auf das Leben von Oliver Twist zugeschnitten zu sein. Der 9-jährige Waisenjunge schlittert geradezu von einer Bredouille in die andere, ohne mitunter etwas für sein Schicksal zu können. Aber letztlich scheint sich doch noch alles zum Guten zu fügen. Suchen Sie eine kurze Zusammenfassung der Geschichte von Oliver Twist?

Das Leben des Oliver Twist - eine Zusammenfassung

  • Die Romanfigur von Charles Dickens, Oliver Twist, hatte es von Anfang an nicht gerade leicht. Nicht nur, dass die Zeiten, in denen er lebte, überaus schwierig waren, sondern insgesamt meinte es das Schicksal zunächst nicht wirklich gut mit dem Jungen.
  • Wenn es nun darum geht, eine Zusammenfassung seines Lebens zu konzipieren, so ist einer der wesentlichen Meilensteine dieser Geschichte sicherlich die Unterbringung des Kleinen im Armenhaus von Pentonville, England, in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
  • Von hier aus startet gewissermaßen die Odyssee des Oliver Twist, die trotz zahlreicher widriger Umstände und Missverständnisse doch noch ein Happy End hat.

Ein schwieriger Start - ein kleiner Junge hat's nicht leicht

  • Oliver Twist lebt in schwierigen Zeiten. Sein Schicksal scheint es darüber hinaus zu sein, dass selbst Kleinigkeiten einen großen Einfluss auf sein Leben haben können. Als er beispielsweise von anderen Kindern im Armenhaus dazu genötigt wird, den Speisemeister um Nachschlag zu bitten, wird der Neunjährige für sieben lange Tage in einen abgedunkelten Raum gesperrt.
  • So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Einige Ratsherren setzen sich dafür ein, dass er in die Pflegefamilie Sowerberry kommt. Der Bestatter Sowerberry erweist sich durchaus als ein guter Lehrer, jedoch ist dessen Ehefrau dem kleinen Waisen nur wenig gut gesonnen. Auch der Geselle Claypole lässt seinen Unmut an Twist aus.
  • Der Junge läuft weg und landet beim Hehler Fagin, der ihm sowie auch anderen Kindern eine "Chance" gibt, bei ihm zu wohnen. Als Gegenleistung erwartet er von ihnen, Diebstähle und Einbrüche durchzuführen. Oliver Twist wehrt sich, hat aber nicht die Möglichkeit zu entkommen. So läuft auch ein Diebstahl einer Schnupftabakdose bei Mr. Brownlow, einem Kunden des lokalen Buchhändlers, schief.
  • Wenngleich zwei andere Kinder für das Verbrechen verantwortlich waren, wird Oliver beschuldigt. Erst später bezeugt jedoch der Buchhändler, dass der kleine Twist den Diebstahl nicht begangen hat. Völlig erschöpft wird er nun von Mr. Brownlow aufgenommen und darf bei ihm daheim erst einmal ausschlafen.
  • Eines Tages bittet Brownlow Twist, einige Bücher zurückzugeben und eine offene Rechnung beim Buchhändler zu begleichen. Dessen Freund warnt ihn davor, Oliver Twist eine 5-Pfund-Note mitzugeben, da der Junge ohnehin nicht wiederkommen wird. Mr. Brownlow jedoch vertraut dem Kleinen - und schon wieder kommt alles anders.

Vieles wendet sich zum Guten

  • Bei seinem Besuch beim Buchhändler wird Twist von Fagins Leuten aufgespürt. Weil diese Angst haben, der kleine Junge würde sie anschwärzen, setzen sie alles daran, ihn zurückzuholen - mit Erfolg. Somit kommt Oliver Twist zunächst nicht zu Mr. Brownlow zurück, obwohl er alles daran setzt, sein Vertrauen auf keinen Fall zu missbrauchen.
  • Oliver wird gezwungen, einen Einbruch zu begehen, bei welchem er sich jedoch absichtlich dumm anstellt. Seine Begleiter fallen auf, und er selbst wird bei der Flucht angeschossen.
  • In der Zwischenzeit hat auch Mr. Brownlow Untersuchungen über Twist angestellt und dabei erfahren, dass er einen Halbbruder hat (Monks) und von ihm um sein Erbe gebracht wurde.
  • Zu guter Letzt werden die Einbrecher geschnappt, Fagin wird hingerichtet und Oliver Twist wird von Mr. Brownlow adoptiert.

Aus der Zusammenfassung wird deutlich, dass es - zumindest in der literarischen Welt - nicht immer gelingt, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, sondern dass zahlreiche Faktoren von außen eine wesentliche Rolle spielen.

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