Alle Kategorien
Suche

Hähnchenkeule im Backofen zubereiten

Inhaltsverzeichnis

Hähnchenkeule im Backofen - so geht's richtig 2:13
Video von Lars Schmidt2:13

Hähnchenkeulen gelingen am besten, wenn sie im Backofen zubereitet werden. Eine Marinade sorgt für den leckeren Geschmack. Probieren Sie es aus!

Zutaten

  • Für 4 Personen:
  • 4 Hähnchenkeulen mit Bruststück
  • Marinade: 150 ml Rapsöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 3 TL mildes Paprikapulver
  • 3 TL Curry
  • 1 Liter Wasser

Zubereitung

Zubereitungszeit: 15 Minuten plus 60 Minuten Garzeit

Im Backofen werden Hähnchenkeulen außen kross und innen saftig. Den leckeren Geschmack erhält das Fleisch durch Einreiben mit einer kräftigen Gewürzmischung.

  1. Marinade herstellen. Füllen Sie Rapsöl in ein Gefäß. Geben Sie je drei Teelöffel Paprika- und Currypulver und je einen halben Teelöffel Salz und Pfeffer hinzu. Die Gewürze gründlich mit dem Öl verquirlen und zwei Minuten durchziehen lassen.
    Bild -1
    © Irene Bott
  2. Hähnchen marinieren. Spülen Sie die Hähnchenschenkel kalt ab und tupfen Sie sie sehr gründlich trocken. Anschließend die Hähnchenkeulen rundherum mit dem Würzöl einreiben.
    Bild -1
    © Irene Bott

Hähnchen im Backofen garen

  1. Backofen vorheizen. Stellen Sie eine Fettpfanne mit Wasser auf die untere Schiene des Backofens. Heizen Sie den Ofen auf 180°C (Umluft) vor.
    Bild -1
    © Irene Bott
  2. Fleisch garen. Legen Sie die gewürzten Hähnchenkeulen mit der Hautseite auf den Grillrost. Den Rost für 40 Minuten auf eine untere Schiene in den vorgeheizten Backofen stellen.
    Bild -1
    © Irene Bott
  3. Hähnchen wenden und grillen. Nach Ablauf der Garzeit wenden Sie die Keulen. Erhöhen Sie die Temperatur auf 200°C und schalten Sie den Backofengrill dazu.
    Bild -1
    © Irene Bott
  4. Fleisch übergießen. Nach 15 Minuten Grillzeit übergießen Sie die Hähnchenkeulen. Dazu verwenden Sie den Wasser-Fett-Sud aus der Fettpfanne. Abschließend werden die Hähnchenkeulen noch weitere 5 Minuten knusprig gegrillt. 
    Bild -1
    © Irene Bott

Beilagen zu Hähnchenkeulen

Geflügelfleisch an sich schmeckt recht neutral. Welche Beilagen passen, ist nicht zuletzt vom Aroma der Marinade abhängig. Eine Honig-Marinade zum Beispiel verlangt nach einer milderen Beilage als herzhafte oder scharfe Rezepte.

Gemischter Salat mit einer leichten Vinaigrette passt im Sommer fast immer zu Geflügel. Dazu schmeckt knuspriges Baguette.

Auch Pommes frites passt gut zu Hühnchen. Knusprige Bratkartoffeln sind eine prima Alternative.

Rosmarin-Kartoffeln harmonieren besonders gut mit dem Aroma mediterraner Marinaden oder mit Honig-Glasuren. Dazu schmeckt ein grüner Salat, angemacht mit Orangen-Vinaigrette und schwarzen Oliven.

Eine in den Niederlanden übliche Beilage zu Hähnchenschenkeln ist Apfelmus. Möchten Sie diese ungewöhnliche Kombination wagen? Servieren Sie Röstkartoffeln dazu. Sie werden staunen, wie gut Geflügel, Apfel und Kartoffel tatsächlich zusammenpassen.

Wenig geschmacksintensive Beilagen wie gekochte Kartoffeln, Kroketten, Reis oder Nudeln passen nicht wirklich. Da beim Grillen des Geflügels keine Soße entsteht, werden diese Beilagen zu einer eher trockenen Angelegenheit.

Der Bräter als praktische Alternative

Verwenden Sie zum Garen von Hähnchenschlegeln im Backofen einen Bräter. Die Schlegel werden auf der Oberseite kross und es entsteht etwas Bratensatz. Bereiten Sie aus diesem eine Soße zu, indem Sie einen Schuss Wein hinzufügen.

  • Reichlich gutes Olivenöl in den Bräter gießen.
  • Hähnchenschenkel lediglich salzen und pfeffern.
  • Frische Kräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin mit in den Bräter legen.
  • Gemüse kann im Bräter gegart werden.
  • Es eignen sich: Tomaten, Oliven, grobe Kartoffel-, Zwiebel- und Knoblauchstücke.
  • Immer ohne Deckel garen.
  • 45 Minuten Garzeit bei 225 Grad einplanen.

Das Schöne an Hähnchenkeulen ist ihre einfache Zubereitung, die auch Anfängern gelingt. Besonders kross werden die Schlegel im Backofen auf dem Grillrost. Etwas zarter bleibt das Fleisch im Bräter. Geflügel ist geschmacklich recht mild. Aroma erhält es in erster Linie durch Gewürze, Kräuter und Marinaden.