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Welsfilet - das Zubereiten mit Zitrone gelingt so

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Gebratener Fisch - lecker und gesund
Gebratener Fisch - lecker und gesund
Der Wels, oder auch je nach Region als Waller bekannt, ist der größte auch in unseren Binnengewässern beheimatete Süßwasserspeisefisch. Er sieht in natura nicht gerade besonders freundlich und nett oder gar appetitlich aus. Sein Fleisch aber ist sehr gesund und schmackhaft. Ein gutes Stück seines Filets ist in den Küchen deutscher Gasthäuser jedoch eher selten auf der Karte zu finden. Dabei lässt sich ein Welsfilet auf vielerlei Art recht einfach zubereiten. Hier nun erfahren Sie, wie man mit einem einfachen Rezept das Welsfilet mit Zitrone für 2 Personen delikat und flott zubereiten kann.

Was Sie benötigen

  • 2 Filets vom Wels à 250 - 300 Gramm
  • 2 Zitronen, unbehandelt
  • 150 Gramm Butterschmalz
  • 150 Gramm Basmati- oder Jasmin-Duftreis
  • Mehl, Salz, Zitronenpfeffer
  • Estragon, gerebelt
  • Salbei, Zitronenmelisse

So gelingt das Zubereiten von Welsfilet mit Zitrone

  1. Zum Zubereiten nehmen Sie die Filets und legen sie auf Ihre saubere, geruchsneutrale Arbeitsunterlage wie z. B. ein Holzbrett oder auch eine Glasplatte.
  2. Trocknen Sie den Fisch, mit einem Papierküchentuch tupfend, sorgfältig ab. Das Welsfilet sollte praktisch grätenfrei sein; dennoch kommt es vor, dass vereinzelte Exemplare der lästigen Genussverderber sich darin noch verbergen. Entfernen Sie die Übeltäter mit einer Pinzette.
  3. Salzen Sie nun den Fisch nicht übermäßig, beträufeln ihn gleichmäßig mit dem Saft einer Zitrone und streuen dann noch etwas Zitronenpfeffer darüber. Lassen Sie die fertig gewürzten Filets noch etwas liegen und durchziehen.
  4. Wenden Sie den Fisch jetzt auf beiden Seiten in Mehl. Das ergibt beim Braten eine leicht krustige, würzige Oberfläche und verringert das Risiko des Auseinanderfallens der Fischstücke beim Wenden der Filets in der Pfanne.
  5. Erhitzen Sie jetzt das Butterschmalz in einer Pfanne ausreichender Größe. Wenn es zerlaufen ist und leicht zu sprudeln anfängt, geben Sie die Fischstücke nebeneinander hinein und braten sie von beiden Seiten bei mittlerer Temperatur gleichmäßig an, bis das Fleisch durch, aber noch schön glasig ist und sich eine goldbraune Kruste gebildet hat.
  6. Während des Bratens geben Sie die fein gehackte Zitronenmelisse, den Estragon und einige gerebelte Salbeiblätter in die Bratflüssigkeit. Raspeln Sie auch jetzt reichlich die Schale einer unbehandelten Zitrone hinein und würzen noch mit Zitronenpfeffer nach. Einige Tropfen Honig in der Soße geben ihr noch einen zusätzlichen Pfiff.
  7. Etwa zeitgleich mit dem Anbraten des Fischs können Sie schon das reichlich vorgesalzene Wasser für den Reis aufsetzen und zum Kochen bringen. Wenn es sprudelt, geben Sie den Reis hinein und kochen ihn bei zurückgenommener Hitze ca. 12 - 15 Minuten. Er sollte dann gar sein und nicht zusammenkleben.
  8. Das Zubereiten von Welsfilet und Reis sollte nun abgeschlossen sein und Sie können beides anrichten. Portionieren Sie den Reis auf die Teller und formen eine Mulde hinein. Legen Sie das Welsfilet an den Rand des Reishügels und geben die Soße in die Mulde, bis diese gefüllt ist und auch etwas davon über den Fisch verläuft.
  9. Schneiden Sie die übrige Zitrone in Scheiben und garnieren damit die servierfertigen Filetstücke - fertig!

Das sollte bei diesem Gericht auch noch beachtet werden

  • Wenn Sie ein Filetstück mit Haut auf einer Seite haben, braten Sie die Hautseite zuerst an, bis es leicht kross ist. Dann wenden Sie die Filets.
  • Achten Sie darauf, die Temperatur der Herdplatte bzw. den Gasherd nicht zu hoch einzustellen. Meist wird immer viel zu heiß gebraten.
  • Beim Braten sollten Sie zwischendurch hin und wieder die Soße in der Pfanne umrühren und bei Bedarf noch etwas mit Speisestärke oder hellem Soßenbinder binden, kurz bevor das Welsfilet fertig ist. Sollte die Soße bereits zu weit einreduziert sein, dann können Sie sie wieder mit ein wenig Wasser strecken.
  • Sie können die Welsfilets auch erst in etwas Olivenöl anbraten und dann das Butterschmalz dazugeben.

Trotz reichlich Butterschmalz, was ja reines Fett ist, ist dieses Gericht leicht bekömmlich, schnell zubereitet, obendrein äußerst delikat und gesund. Frohes Gelingen - und guten Appetit.

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