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Unterschied von RAM und ROM - Aufgabenbereiche

Das RAM hat gegenüber dem ROM einen höheren Bekanntheitsgrad.
Das RAM hat gegenüber dem ROM einen höheren Bekanntheitsgrad. © w.r.wagner / Pixelio
Der Begriff RAM dürfte Ihnen von der technischen Leistungsbeschreibung Ihres Computers her bekannt sein. Ob Ihr Rechner über ein ROM verfügt, zeigt Ihnen ein Blick in das Handbuch. Welcher Unterschied zwischen den beiden Bauteilen besteht, bringen Sie nun in Erfahrung.

Der Unterschied liegt in den Fähigkeiten begründet

  • Der Begriff RAM (Random-Acces Memory) wurde Ihnen sicherlich bereits in der Beschreibung Ihres PCs oder Klapprechners deutlich vor Augen geführt. Vielleicht ist Ihnen die Bezeichnung Arbeitsspeicher für diese Computerkomponente geläufiger.
  • Ein ROM fristet allerdings eher ein Schattendasein und gehört daher fast nie zu den aufgelisteten Vorzügen. Ein grundlegender Unterschied liegt darin, dass nur einer der beiden Bauteile die Fähigkeit besitzt, neu beschrieben zu werden.

Was ein RAM bewirkt

  • Der Arbeitsspeicher eines Computers gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Arbeiten schneller erledigen zu können. Das RAM ist nämlich die Rechnerkomponente, welche im Unterschied zum ROM Daten abspeichern kann. Diese sind durch dieses "Verlagern" für Sie schneller verfügbar. Durch diesen Vorgang muss nicht bei jedem Rechenprozess unbedingt die Festplatte miteinbezogen werden.
  • Im Klartext bedeutet dies, dass Ihr Rechner Daten, Dateien und Anwendungen, mit denen Sie gerade arbeiten, in seinem RAM ablegt, um auf diese dort wieder schnell zugreifen zu können. Reicht der Arbeitsspeicher von seiner Größe her nicht mehr aus, müssen viele Daten umständlich von der Festplatte ausgelesen werden. Dies bekommen Sie durch längere Ladezeiten mehr oder weniger deutlich zu spüren.

Ein RAM zählt zu den flüchtigen Speichern, was bedeutet, dass es Daten nicht dauerhaft speichern kann. Nach jedem Bootvorgang verfügen Sie wieder über die volle Speicherkapazität Ihres Arbeitsspeichers.

Das ROM und seine Aufgabe

  • Ein ROM ist im Grunde genommen ein Speicher, der ein Programm für Sie bereithält. In den Anfängen der Computertechnologie wurde auf einem ROM in der Regel das Betriebssystem abgelegt.
  • Dies brachte den Vorteil, dass es nicht unbeabsichtigt gelöscht werden konnte. Das Betriebssystem des ersten PCs (C-64) war Basic und zu seiner Zeit noch konkurrenzlos. Daher wurde es beim Commodore PET 2001 bzw. beim CMB 2001, wie er in Europa hieß, auf einem ROM abgespeichert.
  • Heute befindet sich das BIOS in diesem Festwertspeicher, somit haben Sie es auch tagtäglich mit diesem Bauteil zu tun. Das ROM vollbringt also durchaus wichtige Aufgaben, hält sich dabei allerdings im Hintergrund.

Das ROM (Read only Memory) hält das, was auf ihm gespeichert wurde, sicher fest. Selbst ohne Stromversorgung werden die abgelegten Daten sicher verwahrt.

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