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Suszeptibilitätsartefakte - Erklärung

Das Wort "Artefakte" stammt aus der medizinischen Diagnostik.
Das Wort "Artefakte" stammt aus der medizinischen Diagnostik.
In der Medizin gibt es eine Menge Fremdwörter, die von vielen Menschen nicht verstanden werden. Kennen Sie das Wort Suszeptibilitätsartefakte? Dieser Begriff ist auch in der Biologie zu finden und beschreibt die sogenannte Übernahmefähigkeit.

Was Suszeptibilitätsartefakte bedeuten

Das Wort Suszeptibilitätsartefakte kommt aus dem Lateinischen "susceptibilitas. Übersetzt heißt Artefakt "Kunst" und "Tat". "Ars" bedeutet Kunst und "factum" bedeutet Tat.

  • Suszeptibilität bedeutet "Übernahmefähigkeit". Was bedeutet nun Übernahmefähigkeit? Der Mensch ist gegenüber den äußeren Einflüssen empfindlich. Das heißt nichts anderes, als dass Sie an einer Infektionskrankheit leiden können, weil Ihr Immunsystem gerade dafür empfänglich ist.
  • Menschen beziehungsweise Patienten sind empfänglich, an bestimmten Erkrankungen zu leiden. Das können unter anderem Tumorerkrankungen sein, Bakterien oder auch Viren.
  • Einfach ausgedrückt heißt es für den Menschen, dass der Körper auf Fremdstoffe und Co. unterschiedlich reagiert, weil der Mensch individuell ist. Sie können durch und durch gesund sein, bekommen aber dauernd einen Schnupfen, weil Ihr Immunsystem nicht "aufgepasst" hat.
  • Es gibt organische Einflüsse wie beispielsweise Bakterien, Pilze oder Viren. Es gibt aber auch sogenannte anorganische Arten wie unter anderem Medikamente oder Schadstoffe.
  • Das Wort Artefakte stammt in der Medizin aus der Diagnostik und beschreibt den sogenannten Kausalzusammenhang (Kausalität = Ursache).

Die Suszeptibilitätsartefakte stammen unter anderem aus der bildgebenden Diagnostik, die aus beispielsweise Fehler bei der Datenauswertung entstehen.

Die Artefakte und die Diagnostik

Damit Mediziner eine Diagnose stellen können, müssen Menschen unter anderem geröntgt werden oder sie erhalten eine Computertomografie. Diese daraus entstehenden Bilder müssen entsprechend ausgewertet werden.

  • Nun kann es bei der Auswertung, bei der Dokumentation oder Interpretation sowie bei der Datenerhebung der Bilder zu Fehlern kommen, die unbeabsichtigt sind. Diese Fehler sind für den Mediziner allerdings wertlos.
  • Ein Beispiel: Auf einem Röntgenbild sieht der Arzt eine Schattierung im Lungenbereich, die recht auffällig ist. Sie sieht aus wie eine krankhafte Veränderung. Doch ist sie es nicht, weil diese Schattierung durch einen technischen Fehler hervorgerufen wurde.
  • Gehen Experten nun von den Suszeptibilitätsartefakten aus, ist es eine Empfindlichkeit der Technik durch einen technischen Fehler des Röntgengerätes.

Anatomisch können Suszeptibilitätsartefakte auch Phänomene sein, die erst nach dem Tod auftreten. Ein Beispiel: Beim lebenden Menschen erscheint ein bestimmter Bereich im Dünn- und Dickdarm rund, der beim toten Menschen wie "Lippen" aussieht.

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