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Leberfleck aufgekratzt - was tun?

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Leberflecke sind erst einmal harmlos.
Leberflecke sind erst einmal harmlos.
Fast jeder Mensch hat mindestens eine Handvoll Leberflecke. Einige davon können leider die Finger nicht davon lassen und kratzen sie auch schon mal auf. Ein aufgekratzter Leberfleck ist allerdings nicht so gut. Sie können aber etwas dagegen tun.

Der Leberfleck ist meist harmlos

Ein Leberfleck ist in der Regel harmlos und nichts anderes, als eine Anhäufung von Farbpigmenten. Meist hat es genetische Ursachen, warum sich Leberflecke bilden.

Ein Leberfleck wird auch als Muttermal bezeichnet. Diese Muttermale oder Leberflecke müssen nicht immer dunkel sein. Sie können auch durchaus hell sein oder sogar schwarz.

Die Größe und die Form können auch variieren und die obere Schicht ist meist rau. Auch Sommersprossen gehören zu der Kategorie Muttermale oder Leberflecke.

Befinden sich die Muttermale an Stellen, wo Reibungen entstehen, wie beispielsweise an den Füßen, kann sich die Stelle auch entzünden. In diesem Fall ist es meist besser, sie entfernen zu lassen.

Interessant ist, dass der Alchemist und Arzt Paracelsus Zusammenhänge zwischen der Leber und Veränderungen der Haut erkannt hat. Und das schon im 16. Jahrhundert.

Macula hepatica heißt der Leberfleck im Fachjargon. Er bezeichnet einen leberfarbenähnlichen, bräunlichen Fleck. 

Richtig ist, dass es tatsächlich einen Zusammenhang mit der Leber gibt. Diese Male nennt man dann aber Altersflecke. Sie entstehen dadurch, dass die Leber aus Altersgründen geschwächt ist.

So gehen Sie mit einem aufgekratztem Leberfleck um

Sie sehen gefährlich aus: aufgekratzte Leberflecke. Ein blutender Leberfleck kann zudem auch ein Hinweis auf ein bösartiges Muttermal sein.

Sie brauchen aber erst einmal keine Angst zu haben, sollten aber dennoch zum Hautarzt. In vielen Fällen wird aber ein aufgekratzter Leberfleck als harmlos betrachtet.

Wenn Sie nicht gerade selbst ein Experte sind, sehen die meisten Leberflecke für einen selbst verändert aus. Der Arzt kann recht schnell feststellen, wann es sich um einen bösartigen oder gutartigen Leberfleck handelt.

Im Zweifelsfall wird er den Fleck herausschneiden und ihn in ein histologisches Labor schicken. Dort kann ebenfalls relativ schnell herausgefunden werden, ob es gut war, den Leberfleck herauszuschneiden.

Doktern Sie nicht selbst herum. Sie sollten auch deshalb schon zum Arzt, damit sich die aufgekratzte Stelle nicht entzündet.

Aufkratzen vermeiden

Im Grunde sind viele Leberflecken harmlos; sie können aber durch eine ständige Reizung plötzlich mutieren und bösartig werden. So kann Hautkrebs entstehen.

Sie müssen auch immer bedenken, dass ein Leberfleck, der ständig aufgekratzt wird, unter anderem unschöne Narben hinterlassen kann.

Niemals dürfen Sie einen abstehenden Leberfleck mit einer Schere abschneiden oder ihn mit einer Schnur abbinden. Früher hat man das so gemacht, es kann dadurch aber im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung kommen.

Wenn Sie einen Leberfleck haben, der Sie stört, gehen Sie zu einem Hautarzt. Dieser kann Ihnen den Fleck entfernen.

Leider tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Entfernung nicht. Ist sie medizinisch notwendig, zum Beispiel bei Verdacht auf Hautkrebs, kann das Entfernen über die Krankenkasse abgerechnet werden. Wenn nicht, gilt die Entfernung als kosmetischer Eingriff und muss von Ihnen bezahlt werden.

helpster.de Autor:in
Iris Gödecker
Iris GödeckerIris ist in Westfalen geboren und hat lange im Gesundheitswesen gearbeitet. Heute ist sie als freie Autorin und ehrenamtlich in der Trauerhilfe tätig. Somit eine Expertin für die Kategorie Medizin und Familie.
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