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Eidechse als Haustier - das sollten Sie beachten

Bartagamen gehören zu den beliebtesten Echsen.
Bartagamen gehören zu den beliebtesten Echsen. © Mandy_Eger / Pixelio
Es gibt verschiedene Arten von Echsen, die als Haustier gehalten werden können. Möchten Sie eine Eidechse halten, sollten Sie bei der Vorbereitung und der Haltung einiges beachten. Die Bedürfnisse der einzelnen Tiere sind sehr unterschiedlich.

Bedürfnisse der Eidechse

  • Bevor Sie in die Zoohandlung gehen und sich eine Eidechse als Haustier kaufen, sollten Sie sich erst einmal über die unterschiedlichen Arten informieren, denn bei dem Begriff handelt es sich um die Bezeichnung einer ganzen Reptilienfamilie. Fünf Zehen und ein langer Schwanz sind die Gemeinsamkeiten, die alle Arten aufweisen. Ansonsten gibt es in Farbe und Größe viele Unterschiede.
  • Entsprechend unterschiedlich sind auch die Ansprüche an die Haltungsumgebung. Platz, Einrichtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Futter, Gesellschaft - alles kann bei den jeweiligen Arten anders sein. Deshalb ist es kaum möglich, verschiedene Tiere gemeinsam zu halten.
  • Es gibt keine Echse, die wirklich einfach zu halten ist. Für Anfänger werden häufig Bartagamen empfohlen. Doch selbst die haben sehr hohe Ansprüche. Als wechselwarme Tiere benötigen sie alle besondere technische Vorrichtungen in ihrem Terrarium. Aufgrund des teilweise hohen Stromverbrauchs ist die Haltung dieser Tiere recht teuer.

Ausstattung für das Haustier

  • Schaffen Sie sich als Erstes ein passendes Terrarium an. Je größer es ist, umso besser. Die Tiere brauchen Freiraum, um sich zu bewegen, zu rennen und auch für Verstecke. Die Größenempfehlungen im Internet sind alle eher zu klein bemessen.
  • Eine Eidechse braucht Sauerstoff. Ein geschlossenes Terrarium kommt daher nur infrage, wenn ausreichend Lüftungsschlitze vorhanden sind. Noch besser ist es, wenn eine Schiebetür durch ein Gitter ersetzt wird.
  • Statten Sie das Terrarium für Ihr Haustier mit der passenden Technik aus. Wärme- und UV-Lampen benötigen fast alle Echsen. Dazu kommt unter Umständen noch weiteres Zubehör.
  • Dekorieren Sie das Terrarium mit vielen Pflanzen, Steinen und auch etwas Wasser aus. Bieten Sie Möglichkeiten für den Unterschlupf und lassen Sie den Tieren auch genug Platz, um sich ausreichend zu bewegen.
  • Ein wichtiger Punkt ist auch die Fütterung. Natürlich können Sie den Tieren Trockenfutter geben, artgerecht ist es aber nicht. Pflanzenfresser brauchen täglich frisches Gemüse und Obst. Viele fressen Insekten und sollten deshalb mit Lebendfutter versorgt werden.
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