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Bindehautentzündung in der Schwangerschaft

Eine Bindehautentzündung macht sich durch gerötete Augen bemerkbar.
Eine Bindehautentzündung macht sich durch gerötete Augen bemerkbar.
Eine Bindehautentzündung macht sich durch tränende und juckende Augen bemerkbar. Die Behandlung erfolgt mit Medikamenten in Form von Augentropfen. Die Therapie erfolgt in der Regel problemlos. In der Schwangerschaft sind jedoch einige Dinge zu beachten.

Der Mediziner bezeichnet die entzündliche Augenerkrankung als Konjunktivitis. Es handelt sich um eine ansteckende Erkrankung, die in jedem Lebensalter auftritt. Kinder bekommen die Augenerkrankung gleichermaßen wie Erwachsene und Senioren.

Ursachen der Bindehautentzündung

  • Die häufigsten Auslöser der unangenehmen Entzündung sind Viren. Bei Kindern und Babys sind besonders Bakterien die Ursache. Der Mediziner spricht von einer bakteriellen oder viralen Form.
  • Gelangt häufig Staub in das Auge oder sind die Augen sehr trocken, kann eine Entzündung der Bindehaut auftreten. Auch starker Zug, wie schnelle Fahrt mit dem Fahrrad oder Motorroller ohne Visier, kann die Erkrankung auslösen. Diese Form wird als mechanische Bindehautentzündung bezeichnet. Auch eine allergische Reaktion kann für die entzündliche Reaktion ursächlich sein.
  • Sind Sie von der Infektion betroffen, bemerken Sie eine starke Rötung der Augen und verspüren ein Druckgefühl. Außerdem tränen sie sehr stark. Die Augen können aufgrund der entzündungsbedingten Schleimproduktion verkleben. Dies beobachten Sie besonders nach dem Aufstehen.
  • Ist eine bakterielle oder virale Infektion Ursache der Konjunktivitis, können Sie andere Personen anstecken. Sie sollten nicht in den Augen reiben und sich mehrmals am Tag gründlich die Hände waschen. Geben Sie anderen Menschen nicht die Hand, wenn Sie unter der infektiösen Form leiden.
  • Entzündungen, die durch Allergien, Staub oder andere äußere Einflüsse entstanden sind, sind nicht ansteckend. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht in den Augen wischen und danach jemandem die Hand geben.

Ein Besuch beim Augenarzt ist notwendig, weil Sie die Infektion mit speziellen Tropfen behandeln müssen. Sehr häufig wird Floxal eingesetzt.

Medikamentöse Therapie in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft begünstigt die Bindehautentzündung nicht, dennoch kann die Erkrankung auftreten. Die Entzündung selbst schadet dem Ungeborenen nicht. Da Sie in dieser Zeit Medikamente nur nach einer strengen Indikation einnehmen dürfen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben. 

  • Handelt es sich um die mechanische Form, kommen Sie in der Regel ohne Medikamente aus. Die Entzündung heilt innerhalb weniger Tage von selbst. 
  • Schwangere beugen einer allergenen Bindehautentzündung vor, indem Sie die auslösenden Stoffe meiden. Ist die Gabe von antiallergenen Medikamenten, sogenannten Antihistaminika, notwendig, sollten Sie diese nur nach strenger Indikation einnehmen.
  • Die bakterielle Form kann in der Schwangerschaft mit Hilfe von Augentropfen geheilt werden, die Gentamicin enthalten. Der Wirkstoff resorbiert schnell und kann Ihrem ungeborenen Baby keinen Schaden zufügen. Die Augentropfen sind verschreibungspflichtig.
  • Leiden Sie an der viralen Form, erfolgt die Behandlung mit künstlichen Tränen, die für das Ungeborene ebenfalls unbedenklich sind.

Einen Besuch beim Arzt kommen Sie bei einer Bindehautentzündung nicht aus. Die Therapie ist in der Schwangerschaft von der Art der Infektion abhängig. Die Behandlungsaussichten sind sehr gut und Ihrem Ungeborenen schadet die Erkrankung in der Regel nicht.

helpster.de Autor:in
Caroline Schröder
Caroline SchröderCaroline hat mit ihren Artikeln in Elektronik & Computer ihre Hobbys zum Beruf gemacht. Ihre Schwerpunkte sind Unterhaltungselektronik und Fotografie. Als gelernte Krankenschwester gibt sie fachkundige Auskunft über viele Themen bezüglich Gesundheit.
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