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ZUZ: Voraussetzungen für Einsatzkräfte der "Zentralen Unterstützungsgruppe Zoll" - Anforderungen und Auswahlverfahren

Inhaltsverzeichnis

Die Anforderungen bei Spezialeinheiten sind hoch.
Die Anforderungen bei Spezialeinheiten sind hoch.
Von den Spezialeinsatzkommandos der Polizei haben Sie sicher schon gehört. Wussten Sie aber, dass es auch bei der "Deutschen Zollverwaltung" eine Spezialeinheit gibt? Die "Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll" - kurz: ZUZ. Wer ein Teil diese Einheit werden will, der muss zahlreiche Voraussetzungen erfüllen.

Was Sie benötigen

  • eine Ausbildung im Zolldienst

Vom Zoll (und auch von seinen Aufgaben) hat wohl fast jeder schon einmal gehört, dass es aber auch ein Zollkriminalamt (ZKA) gibt, das ist nicht jedem bekannt.

Die ZUZ - eine Spezialeinheit

Das Zollkriminalamt hat seinen Sitz in Köln. Dem ZKA untersteht die "Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll", die, was Einsätze und Ausbildung betrifft, mit den Spezialeinsatzkommandos der Polizei vergleichbar ist.

  • Vielleicht haben Sie bisher nur wenig (oder gar nichts) von den teils spektakulären Einsätzen der ZUZ gehört. Die "Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll" wird nicht nur in Deutschland eingesetzt - ihr Einsatzgebiet erstreckt sich über das gesamte europäische Ausland. In besonderen (eher seltenen) Fällen kann die ZUZ auch weltweit eingesetzt werden.
  • Die "Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll" ist die jüngste Spezialeinheit Deutschlands - was die Waffen und die Ausrüstung des Einsatzkommandos betrifft, so ist diese Einheit auf dem aller neuesten Stand und bestens ausgestattet. Wer sich als Einsatzkraft für die Spezialeinheit bewirbt, der muss viele Voraussetzungen erfüllen - nur die besten Bewerber haben eine Chance.

Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen

Wer zum ZUZ will, der muss nicht nur über eine (erfolgreich abgeschlossene) Ausbildung im Zolldienst und über Berufserfahrung verfügen, er muss auch den Altersanforderungen gerecht werden, konkret heißt das, dass der Bewerber nicht jünger als 23, und nicht älter als 35 Jahre sein darf. Jeder Interessent muss ein Auswahlverfahren durchlaufen.

  • Der Bewerber muss sich zunächst einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Bestehen keinerlei gesundheitliche Einschränkungen, dann darf er an dem Auswahlverfahren teilnehmen.
  • Im Auswahlverfahren wird ermittelt, ob der Bewerber körperlich und psychisch dazu geeignet ist, seinen Dienst in einer Spezialeinheit zu verrichten.
  • Maßgeblich hierfür sind die sportlichen Leistungen die der Bewerber erbringt. Ebenfalls geprüft werden die Geschicklichkeit und das Reaktionsvermögen.
  • Im psychologischen Teil des Auswahlverfahrens werden unter anderem die Konzentrationsfähigkeit, das praktische Verständnis und die Belastbarkeit geprüft.
  • Erfüllen Sie die hohen Anforderungen, die an Sie gestellt werden, dann erwartet Sie nun eine rund 40-wöchige Ausbildung, nach deren Absolvierung Sie sich auf verschiedenen Spezialgebieten weiter qualifizieren können.

Das Auswahlverfahren ist alles andere als leicht zu bewältigen. Nur etwa 20 Prozent aller Bewerber erfüllen die Voraussetzungen. Seien Sie also nicht all zu enttäuscht, wenn Sie nicht bestehen.

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