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Wie viel sollte eine Katze wiegen?

Gestreifte Katze schaut durch einen Zaun hindurch in die Natur
Gestreifte Katze schaut durch einen Zaun hindurch in die Natur © Charles Leslie / pixabay.com
Auch bei unseren Stubentigern ist es wichtig, auf ihr Gewicht zu achten. Je größer die Katze, desto mehr darf sie wiegen. Zudem gibt es noch Unterschiede bezüglich des Alters und Geschlechts der Tiere. In diesem Artikel erfahren Sie, wie das Idealgewicht Ihrer Samtpfote aussieht.

Übersicht nach Katzenart - so sieht das Idealgewicht in Kilogramm aus

Da es bei den verschiedenen Katzenrassen den ein oder anderen Größenunterschied gibt, unterscheidet sich auch das jeweilige Idealgewicht. Eine Maine-Coon-Katze erreicht eine beachtliche Größe und darf daher ruhigen Gewissens zwischen 4 und 9 Kilogramm wiegen. Die deutlich zierlichere Türkisch-Angora Katze dagegen hat mit 2,5 - 5 Kilogramm ihr Idealgewicht erreicht.  Doch lassen Sie uns einen detaillierten Blick auf einige bekannte Katzenrassen und ihr Idealgewicht in alphabetischer Reihenfolge werfen.

Die erste Gewichtsangabe bezieht sich jeweils auf weibliche, die zweite Angabe auf männliche Tiere.

  • Abessinier Katze: 2,5 bis 4 bzw.  3,5 bis 5 Kilo
  • Bengal Katze: 3 bis 4 bzw. 4  bis 6 Kilo
  • Britisch Kurzhaar: 4  bis 5  bzw.  5 bis 6 Kilo
  • Burma Katze: 4 bis 4,5 bzw. 5 bis 6 Kilo
  • Deutsche Langhaarkatze: 3,5 bis 5 bzw. 5 bis 7 Kilo
  • Europäisch Kurzhaar:  4 bis 5 bzw. 5 bis 7 Kilo
  • Heilige Birma:  4 bis 5 bzw. 5 bis 7 Kilo
  • Maine Coon:  4,5 bis  6 bzw. 6 bis 10 Kilo
  • Norwegische Waldkatze 3,5 bis 7  bzw.  5 bis 9,5 Kilo
  • Siamkatze: 3 bis 4 bzw. 4 bis 5 Kilo
  • Türkische Angora : 2,5 bis 4 bzw.  3,5 bis 5 Kilo

Gewichtscheck auf einen Blick: Daran erkennen Sie Über- oder Untergewicht bei Katzen

Auch ganz ohne Waage können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, ob Ihre Samtpfote zu viel oder zu wenig Gewicht auf den Rippen hat. Neben dem naheliegenden optischen Eindruck können Sie auch mit den Händen ertasten, ob sich etwas nicht im üblichen Rahmen bewegt.

Der sogenannte Rippentest – so führen Sie ihn durch und das sagt er aus

Die Rippen sind nicht nur zu sehen, sondern auch zu ertasten, die Katze hat kaum Fett am Körper: Es ist unschwer zu erkennen, dass eine Katze mit diesem Erscheinungsbild an Unterernährung/ Untergewicht leidet. Wenn Sie den Stubentiger gerade erst aus schwierigen Lebensverhältnissen übernommen und ihm ein zu Hause geschenkt haben, ist die Ursache dafür vermutlich darin zu finden: in seinem bisherigen Leben. Baut die Katze aus heiterem Himmel massiv Gewicht ab, obwohl sie ganz normal frisst, dürfte dies gesundheitliche Ursachen haben, die in der Tierarztpraxis abgeklärt werden müssen.

In beiden Fällen sollte die Gewichtszunahme unter tiermedizinischer Beratung und Begleitung stattfinden. Dies gilt natürlich auch für die Abklärung der Ursache, falls es dafür keinen bekannten Grund gibt.

Hat die Katze Idealgewicht, erkennen Sie das an folgenden Parametern: Insgesamt gute Proportionen, die Rippen sind nicht zu sehen, aber ohne Probleme zu ertasten. Die Katze hat eine deutlich sichtbare Taille und nur wenig Bauchfett. Die Bauchlinie ist leicht eingezogen, was die Figur der Katze definiert erscheinen lässt.

Übergewicht teilt sich in zwei Kategorien auf:  Typ 1 bezeichnet leichtes, Typ 2 schweres Übergewicht.

Übergewicht Typ 1 sieht folgendermaßen aus:  Die Rippen sind noch ertastbar, aber nicht mehr so einfach wie beim Idealgewicht. Die Bauchlinie ist kaum eingezogen, was den Körperbau undefiniert erscheinen lässt. Eine Taille ist nur schwer zu erkennen.

Beim Übergewicht Typ 2 steigert sich das oben genannte noch:  Der Bauch der Katze hat keine Linie mehr, was dem deutlich erhöhten Bauchfett geschuldet ist. Die Rippen sind schwierig oder kaum noch zu ertasten. Eine Taille ist nicht mehr zu erkennen.

Bei plötzlichem, unerklärbarem Übergewicht sollten Sie ebenfalls tierärztlichen Rat einholen und die Ursachen feststellen lassen. Dafür kann es viele Gründe geben, unter anderem eine Fehlfunktion der Schilddrüse. Klarheit bringt dann beispielsweise eine Blutuntersuchung im Labor.

Sollte Ihnen das Gewicht Ihrer Samtpfote Sorgen bereiten, wünschen wir Ihnen an dieser Stelle schnelle Klärung der Ursachen und vor allem noch viele, gesunde und glückliche Jahre an der Seite Ihres Stubentigers!

helpster.de Autor:in
Andrea Herrmann
Andrea HerrmannUrlaub mit Haustieren - darüber könnte die Schriftstellerin Andrea ganze Bücher schreiben. Seit über 20 Jahren lebt sie mit ihren Hunden und anderen Haustieren an der Ostsee. Im Urlaub ist sie gerne mit der Bahn und ihren Tieren in Skandinavien unterwegs.
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