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Was sind Börden?

Börden sind fruchtbare Böden, die für den Ackerbau genutzt werden.
Börden sind fruchtbare Böden, die für den Ackerbau genutzt werden.
Wer zum ersten Mal den Begriff Börden hört, kann ihn vielleicht nicht sofort richtig einordnen oder ableiten. Hierbei handelt es sich um ebene Landschaften, die fruchtbar sind.

Börden sind bewirtschaftete Landschaften

Der Begriff „Börden“ kommt aus dem Landschaftsbereich. Spricht man dort von diesem Begriff, so sind fruchtbare, ebene Böden gemeint, die sehr  gut für den Ackerbau geeignet sind.

  • Sie erkennen sie daran, dass sie grundsätzlich landwirtschaftlich genutzt werden. So wird darauf Mais, Mohn oder irgendetwas anderes angebaut.
  • Sie sind für Tiere und Pflanzen wichtige Lebensräume, da der Boden durch die Bearbeitung immer sehr reichhaltig mit Nährstoffen versehen ist. Alles was dort angepflanzt wird, verliert Samen oder dient als Nahrungsmittel. Der Boden ist stets sehr reichhaltig.
  • Beachten Sie, dass sich über die jahrtausendlangelange Nutzung die Pflanzen und Tiere in Ihrem Nahrungsverhalten verändert haben. So haben sie sich perfekt an die Ackerflächen angepasst und finden dort alles vor, was Sie in einem unbewirtschafteten Wald nicht finden würden. Über die Zeit haben sich Ackerwildkräuter entwickelt, die gerne von Tieren gegessen werden. Spinnen, Insekten und Vögel finden hier auch einen perfekten Lebensraum vor. Die offenen Äcker werden auch von Rebhühnern und kleinen Säugetieren sehr geschätzt.
  • Im Laufe der Zeit hat sich die wirtschaftliche Nutzung dieser fruchtbaren Flächen verändert. Leider werden immer mehr Dünge- und chemische Pflanzenschutzmittel benutzt. Diese chemische Beanspruchung hat die Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren leider stark beeinträchtigt.

Beispiele für schöne Börden

  • Börden sind Ackerlandschaften, die sich vom nördlichen Mittelgebirge bis zum Westen, über das Rheingebiet und nach Sachsen ziehen. In Deutschland handelt es sich um die ältesten Siedlungsgebiete.
  • Hier zu nennen ist die Hildesheimer Börde, die sich auf dem Landstrich im Norden des Landkreises Hildesheim befindet. Bekannt ist dieser Landstrich für seine ausgezeichneten Schwarzerde-Lössböden. Diese zählen zu den ertragsreichsten und fruchtbarsten Erdflächen in ganz Deutschland.  Angebaut wird dort überwiegend Weizen und auch Zuckerrüben.
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