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Schnell schwimmen lernen - so geht's

Inhaltsverzeichnis

Die Körperhaltung ist entscheidend beim schnellen Schwimmen.
Die Körperhaltung ist entscheidend beim schnellen Schwimmen.
Um schneller schwimmen zu können, muss man die korrekte Körperhaltung trainieren. Entscheidend ist es, den Wasserwiderstand durch die Körperhaltung möglichst gering zu halten. Erst an zweiter Stelle sollte man an seinem Antrieb arbeiten. Es gibt sehr verschiedene Techniken, verschiedene Arten, Antrieb zu erzeugen.

Die Körperhaltung beim Schwimmen

Die größte Schwierigkeit beim Schwimmen besteht darin, den Wasserwiderstand gering zu halten. Dies ist nur dann zu schaffen, wenn man eine optimale Körperhaltung einnimmt. Je geringer der Widerstand, desto schneller kann man schwimmen.

  • Strecken Sie den Kopf nie nach oben. Sehen Sie ihn als Verlängerung Ihrer Wirbelsäule an. Nur wenn Ihr Kopf mit der Wirbelsäule auf einer Linie liegt, können Sie den Wasserwiderstand gering halten. Um schneller schwimmen zu können müssen Sie lernen, den Hals stets gestreckt zu halten und mit dem Kopf und der Wirbelsäule eine Linie zu bilden. Trainieren Sie diese Haltung und Sie werden bald schneller schwimmen können.
  • Zum Atmen müssen Sie diese Spannung im Halsbereich beibehalten können. Beim Brust und Delfin gehen Sie mit dem Oberkörper so weit aus dem Wasser, dass Sie mit dem Kopf die Linie beibehalten können. Niemals dürfen Sie bloß den Kopf aus dem Wasser heben, da so der Wasserwiderstand zu hoch wird. Um schneller zu schwimmen müssen Sie auch im Kraul die Linie beibehalten. Die Nase zeigt beim Atmen während der seitlichen Gleitlage nach unten, im Rücken zeigt sie immer gerade nach oben.
  • Vermeiden Sie ein Hohlkreuz. Dazu müssen Sie Ihr Becken nach hinten kippen. Diese Körperhaltung lernen Sie am besten an einer flachen Wand. Versuchen Sie mit Ihrem Kreuz die Wand zu berühren. Dann haben Sie die richtige Haltung, um schneller schwimmen zu können. Wenn Ihre Arme dabei die Wand berühren ist dies umso besser. Diese Haltung setzt allerdings eine hohe Beweglichkeit im Schultergelenk voraus.
  • Lernen Sie im Wasser sowohl auf dem Rücken als auch auf dem Bauch zu schweben. Dabei ist die oben beschriebene Körperhaltung entscheidend. Auf dem Rücken ist das Schweben wesentlich einfacher. Auf dem Bauch müssen Sie sich möglichst lang machen. Pressen Sie dabei den Brustkorb leicht ins Wasser, dabei darf der Kopf jedoch nicht ins Wasser gedrückt werden. Versuchen Sie es mit einem langen Hals und einem Doppelkinn. Optimal wäre es, wenn Ihr Gesäß und Ihre Füße an der Wasseroberfläche schweben würden. Wenn Ihr Gesäß absinkt, müssen Sie das Becken kippen und Ihren Körper noch mehr in die Länge strecken. Diese Übung ist ein guter Anfang um einem schnelleren Schwimmstil näher zu kommen.

Der Antrieb beim Kraulschwimmen

Wenn man die korrekte Wasserlage einstudiert hat und man den Wasserwiderstand möglichst gering halten kann hat man bereits die Grundvoraussetzung für ein schnelleres Schwimmen gelernt. Antrieb beim Kraulschwimmen zu erzeugen setzt das Erlernen der Technik voraus.

  • Ihre Arme sind in gegensätzlichen Richtungen gestreckt. Nur der nach hinten gestreckte Arm sowie Ihr Gesicht sind über der Wasseroberfläche. In dieser Position atmen Sie tief ein. Der Kopf ist stets unter Wasser!
  • Ihr Körper befindet sich in einer seitlichen Lage. Mit den Beinen erzeugen Sie ständigen Antrieb. Um schneller zu schwimmen muss Ihr Körper eine Linie bilden. Als Erstes drehen Sie den Kopf zur Seite, dann nach unten, so dass Sie zum Beckenboden schauen. Nun ziehen Sie den nach hinten gestreckten Arm nach vorne, so als würden Sie ihn aus einer Hosentasche ziehen.
  • Während Sie mit diesem Arm ins Wasser eintauchen, beginnen Sie mit dem anderen Arm zu ziehen und Antrieb zu erzeugen. Währenddessen bewegen Sie auch mit Hilfe Ihrer Rumpfmuskulatur den gesamten Körper zur anderen Seite.
  • Richten Sie sich neu aus und beginnen Sie die Bewegung von Neuem. Lernen Sie diesen Schwimmstil und perfektionieren Sie ihn. Das Kraulschwimmen ist leichter als andere Stile zu erlernen.

Der Antrieb beim Brustschwimmen

Brustschwimmen ist wohl die komplizierteste Stilart beim Schwimmen. Um wirklich schnell zu sein ist eine kräftige Armmuskulatur nötig. Die Technik muss man viel üben, um sie schließlich zu lernen und perfekt zu beherrschen.

  • Antrieb erzeugen Sie bei diesem Schwimmstil durch Arm- sowie Beinbewegung. Üben Sie die korrekte Paddelbewegung der Arme in brusttiefem Wasser. Wichtig ist auch bei diesem Schwimmstil, dass Sie nie bloß den Kopf zum Atmen aus dem Wasser heben, sondern den Hals stets gestreckt und in einer Linie mit der Wirbelsäule halten.
  • Mit dem Körperauftrieb bringen Sie Ihren Kopf aus dem Wasser um zu Atmen. Mit einer kräftigen Rumpfbewegung unterstützen Sie den Aufwärtstrieb. Wenn Ihr Kopf am höchsten Punkt ist und Ihre Hände zusammengeführt sind beginnen Sie mit dem Beinschlag.
  • Strecken Sie die Arme in einer Linie nach vorne aus während Sie den beinschlag ausführen. Dabei tauchen Sie komplett unter die Wasseroberfläche und setzen die gesammelte Energie in Bewegung um. Um schneller zu schwimmen, müssen Sie die Technik lernen und auf Ihren Körper abstimmen.
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