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Portraits zeichnen lernen - erste Übungen

Inhaltsverzeichnis

Portraits zeichnen lernen - erste Übungen3:03
Video von Anna-Maria Schuster3:03

Portraits zeichnen ist ein beliebtes und klassisches Thema der bildenden Kunst. Portraits zu zeichnen gehört nicht gerade zu den leichten Übungen, es Bedarf viel Übung. Beim Zeichnen wird häufig schnell erkannt, dass irgendetwas nicht mit dem Gesicht stimmt - für den Ungeübten, ist es jedoch nicht immer auf Anhieb klar, ob die Unstimmigkeiten durch die zu breit geratene Nase, den zu eng zusammenstehenden Augen oder durch die Fehlzeichnung der Kopfform, zurückzuführen sind. Beim Portrait zeichnen gibt es Grundlagen, die beachtet werden sollten.

Was Sie benötigen

  • Zeichenblock
  • Bleistifte (verschiedene Härtegrade)
  • Anspitzer
  • Radierer
  • Portrait-Modell oder Fotovorlage

Bevor Sie beginnen ein Portrait einer bestimmten Person zeichnen zu wollen, sollten Sie wissen worauf es in erster Linie ankommt. Das A und O beim Zeichnen von Gesichtern sind die Proportionen. Natürlich unterscheiden sich die Gesichter von Mensch zu Mensch, allerdings sind die Grundproportionen immer ähnlich und vor allem von Anfängern werden hier typische Zeichenfehler gemacht:

Typische Fehler beim Zeichnen eines Portraits

  • Ein ganz typischer und häufiger Fehler ist, dass häufig die Stirnhöhe nicht stimmt. Intuitiv wird die Stirn meist zu niedrig gezeichnet, infolgedessen rutschen die Augen zu weit nach oben.

  • Als Maßstab für die Höhe von Stirn und Mund können Sie die Höhe der Nase nehmen. Die Stirnhöhe ist üblicherweise ungefähr eineinhalb bis zweimal so hoch wie die Nase. Die Mund und Kinnpartie beträgt ungefähr eine Nasenhöhe.

  • Als Maßstab für die Breite des Gesichtes dient die Breite eines Auges. In der Regel ist das Gesicht vom äußeren Punkt des Auges jeweils etwas mehr als die Hälfte der Augenbreite breit. Der Abstand zwischen den beiden Augen beträgt in der Regel eine Augenbreite.

  • Beginnen Sie zunächst grob die Kopfform aufzuzeichnen und im Anschluss Stirn-, Augen-, Nasen-, Mund- sowie Kinnpartie zu unterteilen.

  • Sollten es sich bei Ihrer Zeichnung um ein perspektivisches Portrait handeln, sollte Sie darauf achten dass Sie den Hinterkopf nicht zu flach, sondern kugelförmig zeichnen. Häufig wird der Hinterkopf nämlich von Anfängern zu flach gezeichnet.

So klappt das Zeichnen

  • Jetzt können  Sie mit den Details beginnen. Zu Anfang mit leichtem Druck Konturen zeichnen, wenn alles passt können Sie ruhig kräftiger nachzeichnen.

  • Zum Schluß sollten die Schattierungen nicht fehlen. Je nach Technik, kann schraffiert oder mit einem weichen Bleistift schattiert und gewischt werden.