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Partyhütte bauen

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Für eine Partyhütte dieser Größe brauchen Sie i.d.R. eine Baugenehmigung.
Für eine Partyhütte dieser Größe brauchen Sie i.d.R. eine Baugenehmigung.
Wenn Sie eine Partyhütte für sich und Ihre Freunde möchten, dann sollten Sie sich zunächst über die Vor- und Nachteile des Selberbauens bewusst werden. Dabei sind nicht nur die Kosten relevant. Unter Umständen brauchen Sie auch eine Baugenehmigung.

Was Sie benötigen

  • Holz
  • Schraubmaterial
  • Werkzeug
  • unter Umständen eine Baugenehmigung

Tipps rund um den Bau einer Partyhütte

  • Der Vorteil eines Eigenbaus ist zumindest noch auf den ersten Blick definitiv der, dass Sie die Hütte rein architektonisch betrachtet quasi nach Ihren Vorstellungen bauen können. Theoretisch brauchen Sie also nur jemanden, der geschickt im Zeichnen und Rechnen ist und Ihnen einen Plan zeichnet, der auch statisch okay ist.
  • Dass statisch alles in Ordnung ist, ist wichtig, damit die Hütte nicht beim ersten Windhauch davongeweht wird oder einstürzt. Beachten Sie jedoch auch, dass so eine Hütte viel Platz braucht. Sie dürfen Sie nicht einfach irgendwo im Wald oder auf einer Wiese eines fremden Eigentümers bauen.
  • Auch wenn Sie ein eigenes Grundstück oder einen Garten besitzen, müssen Sie gegebenenfalls einen Bauantrag bei der Gemeinde einreichen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Partyhütte gewisse Maße überschreitet.

Vor dem Bauen Bauvorschriften beachten

  • Die Bauordnung ist in jedem Bundesland verschieden. Aber auch eine baugenehmigungsfreie Hütte muss natürlich mit dem öffentlichen Baurecht harmonieren.
  • In Bayern und Brandenburg brauchen Sie für eine normale Gartenhütte bis zu 75 Kubikmetern keine Baugenehmigung. In Niedersachsen darf die Hütte jedoch nur 40 und in Nordrhein-Westfalen sogar nur 30 Kubikmeter haben. Allerdings gelten diese Maße nur, wenn die Hütten keine Aufenthaltsräume und keine Toilette haben - eine Partyhütte hat in der Regel jedoch beides und wäre dann in manchen Bundesländern sogar schon ab 10 m² Größe genehmigungspflichtig. Außerdem muss ein Grenzabstand von mindestens drei Metern zum Nachbarn eingehalten werden.
  • Versuchen Sie daher schon vorab, Ärger mit den Nachbarn oder der Stadtverwaltung zu vermeiden. Bevor Sie also mit dem Bau loslegen, sollten Sie sich überlegen, ob nicht ein alter Bau- oder Wohnwagen eine Alternative wäre. Diese haben den Vorteil, dass sie auch transportabel sind. Oder Sie bemühen sich um ein günstiges Ausstellungsstück.

Was Sie zum Bau einer Partyhütte brauchen

  • Natürlich benötigen Sie Holz. Kleinere Mengen können Sie spontan im Baumarkt kaufen. Hier schneidet man Ihnen die Bretter und Balken in der Regel auch auf die gewünschte Länge zu. Für die Böden, Wände und die Decke eignen sich OSB-Platten.
  • Eine Hütte, die auch im Winter genutzt werden soll, muss unter Umständen außerdem mit Dämmstoffen isoliert werden. Am besten eignet sich Dämmwolle, die Sie zwischen eine doppelte Wand stopfen.
  • Je nach Geschmack können Sie im Anschluss zusätzlich noch Laminat oder Holzdielen verlegen und die Wände tapezieren, dann sieht die Partyhütte richtig gemütlich aus.
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