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Origami - Bastelanleitung für eine Rose

Origami - Bastelanleitung für eine Rose3:57
Video von Lars Schmidt3:57

Bei Origami, der Kunst des Papierfaltens, geht es darum aus einem harmlosen Stück Papier ein dreidimensionales Kunstwerk zu schaffen. Mit viel Geduld und Präzision können durch einfaches Falten alle möglichen Figuren entstehen – so z.B. auch wunderschöne Origami-Rosen. Und wäre es nicht einmal was, seinen Liebsten eine mit viel Aufwand selbst gebastelte Blume zu schenken, anstatt in den nächsten Laden zu laufen und einfach eine Rose zu kaufen, von der man nach drei Tagen eh nicht mehr viel hat?

Was Sie benötigen

  • Ein Stück buntes und nicht zu festes Papier - 14 mal 14 cm

So basteln Sie eine Origami-Rose

  1. Nehmen Sie für Ihre Origami-Rose ein quadratisches Stück Papier in der Größe von etwa 14 mal 14 cm in die Hand. Dieses falten Sie nun einmal in der Mitte. Achten Sie dabei darauf, dass Sie ganz genau falten - sonst funktioniert Origami nicht!
  2. Darauf öffnen Sie das gefaltete Stück Papier wieder – Sie haben nun ein Quadrat mit einer Faltlinie in der Mitte vor sich liegen. Biegen Sie nun das Papier von der anderen Seite  ein zweites Mal zur Mitte hin.
  3. Dies erledigt, falten Sie das entstandene Rechteck noch einmal zusammen. Öffnen Sie darauf den entstandenen Papierstreifen wieder (nur bis zu Schritt 2) und biegen ein Drittel einer Hälfte des Rechtecks um.
  4. Öffnen Sie nun das Rechteck, sodass Sie das ursprüngliche Quadrat wieder vor sich liegen haben. Dann erledigen Sie Schritt 2 und 3 noch einmal – diesmal von der anderen Seite des Quadrates.
  5. Wenn Sie nun alles wieder öffnen, haben Sie ein Stück Papier mit etlichen Faltlinien vor sich liegen. Falten Sie die zwei Linien nahe der Mittellinie noch einmal nach – sie sollten darauf hochstehend sein. Dies erreichen Sie, indem Sie die beiden Linien auf eine zusammenziehen, d.h. es entsteht ein „Tal“, indem die eigentliche Mittellinie am Boden, die beiden anderen Linien in der Höhe liegen.
  6. Öffnen Sie wieder alles und falten Sie das Quadrat einmal von einer Seite, dann von der anderen, von Ecke zu Ecke, sodass ein Dreieck entsteht.
  7. Öffnen Sie alles wieder. Nun kommt der schwierige Teil: Formen Sie das Quadrat (entlang den entstandenen Faltlinien) so, dass die Mitte als Spitz nach oben zeigt. Die waagerechte und senkrechte Mittellinie ziehen Sie gleichzeitig nach oben. Die Figur, die Sie nun erhalten, müsste eine Art Berg sein, wobei jedes Viertel davon noch eine hochragende Mittellinie besitzt.
  8. Schieben Sie die hochstehenden Faltlinien an den Seiten nun stark zur Spitze des „Berges“ hin, sodass sich die Form gut abbildet. Dann drücken Sie alles vorsichtig platt. Wenn Sie vorsichtig genug waren, müsste nun folgende Form vor Ihnen liegen: Ein Quadrat, in dessen Mitte ein versetztes Mini-Quadrat liegt. Von diesem gehen in Windrad-Form vier Falten aus.
  9. Drehen Sie nun das Quadrat um. Biegen Sie die rechte Seite eines Viertels hin zur rechten oberen Seite des nächstliegenden Viertels. Dann falten Sie – die beiden Teile übereinander liegen lassend – das Ganze in der Mitte. Öffnen Sie es wieder und machen dasselbe mit allen anderen Vierteln des Quadrates.
  10. Wenn Sie nun langsam die entstandene Form in eine Hand zusammennehmen, entsteht dabei ein Zylinder (aus vier Lappen), der von der unteren Seite bereits wie eine Blume aussieht und von der Oberseite offen ist.
  11. Die vier Lappen werden nun in Dreiecken einer nach dem anderen nach innen gebogen. Drücken Sie dazu immer auf die offene Seite zwischen einem und dem nächsten Lappen. Der Zylinder ist nun auch von oben geschlossen.
  12. Drehen Sie den Zylinder wieder um, sodass Sie die Seite vor sich haben, welche bereits ein bisschen wie eine Rosenblüte aussieht. Benützen Sie nun Ihren Fingernagel, um die einzelnen Schichten der Blüte vorsichtig nach außen zu biegen.
  13. Am Ende rollen Sie die immer noch unförmigen Lappen des Zylinders nach außen hin auf – fertig ist die Origami-Rose!