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Notenlehre - Praxistipps

Inhaltsverzeichnis

Regelmäßiges Üben ist in der Notenlehre unverzichtbar.
Regelmäßiges Üben ist in der Notenlehre unverzichtbar.
Selber zu musizieren, gehört zu einer der schönsten Erfahrungen, die man im Bereich der schönen Künste machen kann und die Lehre der Noten gehört untrennbar dazu. Musik verbindet, beflügelt die eigene Kreativität und sogar medizinisch wurde nachgewiesen, dass Menschen, die entweder viel Musik hören oder im besten Falle selbst ein Instrument spielen, den beiden stärksten Alterserscheinungen entgegenwirken können: Musiker hören im Alter besser und haben eine stärkere Gedächtnisleistung als Nicht-Musiker. Ein Grund mehr, ein Instrument zu erlernen.

Um ein wenig graue Theorie kommt man nicht herum. Einen ersten, einführenden Überblick in die Notenlehre erhalten Sie hier:

Die Essenz der Notenlehre: die Notennamen.

Sie sind der Grundbaustein der Notenlehre und werden bereits in der Schule als erstes vermittelt - die Notennamen.

  • Sie geben an, auf welcher Höhe der Tonleiter sich ein einzelner Ton befindet. Die Tonleiter selbst ist als eine Art Skala anzusehen, auf der die Töne systematisch angeordnet sind.
  • Ähnlich wie in der Mathematik erfolgt der Grundaufbau der Musik nach streng geordneten Regeln. Je höher ein Ton liegt, desto höher klingt er auch.
  • Die Tonleiter wird zuerst in C-Dur gelehrt. Die Töne der C-Dur-Tonleiter heißen c d e f g a h c.
  • Um selbst musizieren zu können, müssen Sie wie im Schlaf sicher sagen können, wo welche Note "sitzt". Praktisch üben, auch wenn Sie noch kein eigenes Instrument haben, können Sie dies auch im Internet, zum Beispiel bei einem Online-Notenspiel.

Der Rhythmus in der Notenlehre

Viele sehen ja Rhythmus als etwas Gegebenes an - entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. Dabei ist auch der Rhythmus einen ziemlich mathematische Angelegenheit, die erst erlernt werden muss.

  • Der Rhythmus ist vorstellbar als der Herzschlag der Musik.
  • In der Notenlehre bezeichnet der Rhythmus die zeitliche Dauer und Pausen von Tönen.
  • Eng damit verbunden ist der Takt, der der Musik eine entsprechende Dynamik gibt. In welcher Taktart es nach dem Grundschlag losgeht, also ob im Zwei-Viertel-Takt (Marsch) oder im Sechs-Achtel-Takt (flott), bestimmt dann maßgeblich auch den Rhythmus der Musik.

Die Vorzeichen in der Notenlehre

Die Vorzeichen übernehmen in der Notenlehre die Funktion, anzugeben, in welcher Tonart ein Musikstück gespielt wird. Die Notenlehre umfasst zwei Vorzeichen: Das Kreuz # und das B.

  • Bei einem Kreuz wird der entsprechende Ton um einen halben Ton erhöht und ein -is (z.B. Cis, Gis, Fis) angehängt.
  • Das B setzt einen Ton um einen halben Ton herab, hier wird die Silbe -es (Ces, Ges, Fes) angehängt.
  • Das Auflösungszeichen ♮ löst diesen Effekt wieder auf, die Töne kehren in ihren "ursprünglichen" Zustand zurück.

Dies sind die Grundbausteine der Notenlehre. Noten lesen lernen, also das praktische Umsetzen der Notenlehre, erfordert einen gewisse Regelmäßigkeit und Üben, Üben, Üben. Wie Sie dies einfach umsetzen können, erfahren Sie bei dieser Anleitung für musikalische Anfänger.

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