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Nasendusche selber machen - so geht's

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Nasendusche selber machen - frei von Schnupfen Sommer genießen
Nasendusche selber machen - frei von Schnupfen Sommer genießen
Regelmäßige Nasenduschen können bei Grippe, Heuschnupfen und Erkältungen sanft Linderung verschaffen. Für eine solche Spülung müssen Sie aber nicht unbedingt zum Arzt, sie lässt sich auch ganz einfach selber machen.

Was Sie benötigen

  • Kleine Tee- oder Gießkanne / Nasendusche
  • Koch- bzw. Speisesalz
  • Lauwarmes Leitungswasser

Bei einer Nasenspülung können Sie auf verschiedene Weisen vorgehen. In der Apotheke gibt es etwa spezielle Nasenduschen und Salze, die zwar oft sehr teuer sind, aber dafür auch speziell für diesen Zweck gemacht sind. Wichtig: Lesen Sie vor der Verwendung unbedingt die beiliegende Gebrauchsanweisung durch, da die Schleimhäute der Nase sehr empfindlich sind.

Wie funktioniert die Nasenspülung?

  1. Füllen Sie zunächst einen Liter lauwarmes Wasser in ein geeignetes Gefäß, etwa eine Tee- oder Gießkanne oder eine eigens dafür hergestellte Nasendusche.
  2. Geben Sie nun das Salz in das noch warme Wasser und achten darauf, dass es sich vollständig auflöst. Empfohlen wird eine Menge von 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser. Achten Sie darauf, dass das Salz keine Zusätze wie Fluorid oder Jodid enthält.
  3. Gehen Sie, um die Nasenspülung durchzuführen, mit der Kanne zum Waschbecken und legen den Kopf schief. Wenn Sie mit dem rechten Nasenloch beginnen, neigen Sie Ihren Kopf nach links und umgekehrt.
  4. Lassen Sie nun die Salzlösung in das Nasenloch fließen, mit dem Sie beginnen wollen. Die Lösung soll dabei durch das andere Nasenloch wieder herauskommen. Wichtig: Lassen Sie dabei Ihren Mund offen, sonst fließt die Flüssigkeit in den Rachen. Außerdem sollten Sie nicht zu tief einatmen, da die Flüssigkeit sonst in die Lunge geraten kann.
  5. Wiederholen Sie die Anwendung mit dem anderen Nasenloch. Um einen guten Effekt zu erzielen, sollten Sie die Menge der Flüssigkeit ausgeglichen auf beide Nasenlöcher aufteilen.
  6. Schnäuzen Sie sich nach der Anwendung vorsichtig die Nase.  

Was bringt eine Nasendusche?

Bei den ersten Anwendungen kann eine Nasenspülung noch etwas unangenehm sein. Je öfter Sie sie wiederholen, desto mehr werden Sie aber auch die positiven Wirkungen merken.

Eine regelmäßige Anwendung kann nicht nur bei Pollenallergien und chronischen Nasen- und Nasennebenhöhlenentzündungen hilfreich sein, sondern beispielsweise auch bei Grippe und als vorbeugende Maßnahme bei Erkältungen.

Bei Schnupfen können Sie die Nasendusche dreimal am Tag durchführen, ansonsten empfiehlt es sich zwei- bis dreimal die Woche eine Nasenspülung durchzuführen. Bei Verletzungen in der Nase oder häufigem Nasenbluten sollten Sie auf eine Spülung verzichten oder sich vorher beim Arzt oder Apotheker informieren.

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