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Kaninchenstall bei -20 Grad - die Außenhaltung gelingt so

Inhaltsverzeichnis

Auch bei Frost ist eine Haltung draußen möglich.
Auch bei Frost ist eine Haltung draußen möglich.
Kaninchen können das ganze Jahr über im Freien gehalten werden. Es ist aber wichtig bei der Außenhaltung, dass der Kaninchenstall richtig gebaut ist, und auch bei -20 Grad noch Schutz für die Tiere bietet.

Was Sie benötigen

  • Schuppen
  • Wärmelampe
  • Freilauf
  • Styropor
  • Pappe

Bei der Außenhaltung muss der Kaninchenstall den Tieren im Sommer, aber auch im Winter, wenn die Temperaturen auch mal bei -20 Grad liegen, ausreichend Schutz bieten.

Der Kaninchenstall bei der Außenhaltung

  • Wenn Sie Ihre Kaninchen draußen halten, dann müssen Sie den Kaninchenstall so bauen, dass er den Tieren sowohl im Sommer, als auch im Winter ausreichend Schutz bietet. Da die Tiere sich von selbst keinen schützenden Platz suchen können, müssen Sie den Käfig dementsprechend bauen und ausstatten.
  • Sollen die Tiere auch im Winter draußen bleiben, dann muss der Kaninchenstall unbedingt in einem geschützten und abschließbaren Raum stehen. Ein kleiner Schuppen, der auch ein oder zwei kleine Fenster hat, ist ein idealer Platz für die Außenhaltung der Tiere im Winter.

Frostsicher auch bei -20 Grad

  • Steht der Kaninchenstall in einem abschließbaren Schuppen, dann ist das die beste Möglichkeit, die Tiere bei der Außenhaltung zu schützen. Aber nicht nur die allgemeine Kälte, sondern auch die vom Boden aufsteigende Kälte kann den Tiere gefährlich werden.
  • Deswegen sollte der Kaninchenstall niemals direkt auf dem Boden stehen, sondern so angebracht sein, dass die Tiere im Käfig auf Augenhöhe sind. Den Platz darunter können Sie dann auch sinnvoll nutzen, indem Sie dort das Zubehör für die Kaninchen lagern.
  • Zusätzlich können Sie den Stall noch an den Seitenwänden mit einer schützenden Schicht aus Styropor oder dicker Pappe verkleiden und auch den Käfigboden mit einer extra Schicht Kartonagen auslegen.
  • Darauf verteilen Sie dann zuerst das Stroh und geben darüber eine dicke Schicht Heu. Beides wärmt die Tiere auch noch bei -20 Grad und hält aufsteigende Kälte bei der Außenhaltung sehr gut ab.

Zusätzliche Wärmequellen im Winter

  • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob es in dem Kaninchenstall auch wirklich warm genug für die Tiere ist, dann können Sie eine Wärmelampe verwenden. Diese sollten Sie aber nicht durchgehend einschalten, sondern immer nur für eine kurze Zeit.
  • Damit auch die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird, sollten Sie täglich für ausreichend frische Luft sorgen, indem Sie die Schuppentür für eine Weile weit öffnen, oder die Fenster im Schuppen aufmachen.
  • Frische und kalte Luft wärmt sich nämlich viel schneller und besser auf, als bereits verbrauchte und abgestandene Luft.

Wenn Sie möchten, dann können Sie die Kaninchen auch ein bisschen im Freien oder auch im Schnee hoppeln lassen, denn die Bewegung wärmt die Tiere ebenfalls auf.

helpster.de Autor:in
Alexandra Muders
Alexandra MudersAlexandra liebt ihr Haus mit Garten, in dem sie mit ihrer Familie und Haustieren lebt. Mit ihrem grünen Daumen und einem Auge fürs Detail im Haushalt, teilt sie bei uns ihre umfassenden Kenntnisse und bietet praktische Tipps.
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