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Kalkschulter - eine Übung für mehr Schulterbeweglichkeit

Bei einer Kalkschulter können Übungen die Schulterbeweglichkeit verbessern.
Bei einer Kalkschulter können Übungen die Schulterbeweglichkeit verbessern.
„Ich bin doch noch nicht verkalkt!“ – Das mag sich manch einer denken, wenn ihm der Arzt eröffnet, dass die Ursache für seine Schulterschmerzen eine sogenannte „Kalkschulter“ ist. Dabei hat diese Erkrankung nichts mit Arterienverkalkung zu tun, vielmehr lagert sich Kalziumphosphat im Schultergelenk ein, was zu einer verminderten Durchblutung und Bewegungseinschränkung führt.

Kalkschulter – So verbessern Sie Ihre Schulterbeweglichkeit

  • Schmerzen in der Schulter, die bis in den Oberarm ausstrahlen können, sind die charakteristischen Symptome einer Kalkschulter. Dabei ist der Verlauf wellenförmig, d.h. die Schulterschmerzen wechseln sich mit schmerzfreien Phasen ab. Bei leichteren Verläufen kann man mit Krankengymnastik behandeln und so eine Operation oft vermeiden.
  • In der hochakuten Phase sollte man den Arm schonen. Wenn man jedoch eine dauernde Schonhaltung einnimmt, so kann dies dazu führen, dass sich die Muskeln verkürzen. Hier können krankengymnastische Übungen helfen, die Muskulatur wieder zu dehnen und dadurch die Schulter zu mobilisieren. Sprechen Sie jedoch zuvor bitte mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten darüber, bevor Sie mit den Übungen beginnen. Hier ein Beispiel einer Übung mit der Sie Ihre Schulterbeweglichkeit bei einer Kalkschulter verbessern können.
  1. Diese Übung können Sie im Stehen oder Sitzen durchführen. Achten Sie darauf, gerade zu stehen oder zu sitzen.
  2. Spannen Sie Ihre Bauchmuskulatur an, vermeiden Sie dabei jedoch ein Hohlkreuz.
  3. Führen Sie die Arme hinter den Rücken.
  4. Verschränken Sie die Hände (die Handflächen sollten dabei nach innen zeigen).
  5. Nun ziehen Sie die Arme so weit wie möglich nach oben.
  6. Versuchen Sie nun für 10 bis 20 Sekunden in dieser Position zu bleiben.
  7. Führen Sie diese Übung 5 mal täglich durch.
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