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Kakerlaken entfernen - so bekämpfen Sie die Schädlinge

Kakerlaken entfernen - so bekämpfen Sie die Schädlinge 2:10
Video von Heike Kadereit2:10

Wenn eine Küchenschabe aus Ihrem Toaster guckt, ist das ein schlechtes Zeichen. Denn die Schädlinge werden Sie sehr schwer wieder los. Sogar hochgiftige Schädlingsbekämpfungsmittel sind oftmals zwecklos. Gerüchten zufolge könnten Kakerlaken sogar einen Atomkrieg überleben. Ganz verloren ist die Sache von vornherein aber nicht. Mit einigen Mitteln und Maßnahmen können Sie Kakerlaken bekämpfen. Im schlimmsten Fall muss der Kammerjäger ran.

Was Sie benötigen

  • Pheromon-Klebefallen oder andere Schädlingsbekämpfungsmittel
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Heißluftföhn
  • Dampfreiniger
  • Talkumpuder
  • Rotlichtlampe

Kakerlaken sind Überträger gefährlicher Krankheiten und haben daher in Haus und Wohnung nichts zu suchen. Die 12 bis 15 Zentimeter großen Schädlinge erkennen Sie an ihrem süßlichen Duft und den kleinen schwarzen Kotkügelchen. Da Kakerlaken Wärme mögen, verstecken sie sich vornehmlich in Küche, Bad oder in Elektrogeräten.

Kakerlaken präventiv bekämpfen

  1. Die sicherste Methode, Kakerlaken zu entfernen, ist, sie gar nicht erst in der Wohnung einnisten zu lassen. Um das zu garantieren, hat Sauberkeit höchste Priorität.
  2. Kakerlaken lieben herumliegende Nahrungsreste und herumstehenden Müll.
  3. Achten Sie aber auch beim Einkauf darauf, dass Sie keine ungebetenen Gäste mitnehmen. Werfen Sie deshalb gebrauchte Kartons aus Supermärken weg. Kakerlaken legen dort gern ihre Eier ab.
  4. Manchmal gelangen die Schädlinge auch aus dem Urlaub mit in die Wohnung.

Küchenschaben in der Wohnung – so bekämpfen Sie die Schädlinge

  1. Kakerlaken sind kleine Überlebenskünstler und stehen in dem Ruf sogar einen Atomkrieg zu überleben. Dementsprechend schwierig ist es, sie zu bekämpfen.
  2. Wenn Ihnen eine Kakerlake über den Weg läuft, zertreten Sie sie nicht. Kakerlaken tragen Ihre Eier in sich und die schlüpfen nach einiger Zeit.
  3. Gegen Kakerlaken gibt es einige Mittel, wie Pheromon-Klebefallen, Borax-Pulver, Sprays, Gel, Fallen oder Biozide. Achten Sie dabei immer auf die jeweilige Gebrauchsanweisung.
  4. Sorgen Sie dafür, dass die Kakerlaken keine anderen Nahrungsquellen finden, wie Lebensmittelreste oder Müll.
  5. Bevor Sie Klebefallen und Co. auslegen, müssen Sie jedoch einige Vorkehrungen treffen.

Erst Verstecke aufspüren, dann die Kakerlaken entfernen

  1. Suchen Sie in Ihrer Wohnung alle möglichen Zugänge, durch die die Kakerlaken in die Wohnung gelangen. Gefunden? Kleben Sie sie mit doppelseitigem Klebeband zu.
  2. Bearbeiten Sie Ritzen, aus denen die Schädlinge ebenfalls krabbeln können, mit einem Dampfreiniger.
  3. Pusten Sie die Verstecke der Kakerlaken mit einem Heißluftföhn aus, denn Kakerlaken reagieren empfindlich auf Zugluft. Streuen Sie danach Kalk aus.
  4. Begeben Sie sich bei Dunkelheit mit einer Rotlichtlampe auf Kakerlaken-Suche. Wie bereits erwähnt, fühlen sich die Schädlinge von Wärme angezogen. Haben Sie eine erwischt, werfen Sie sie in eine Mülltüte mit einem Esslöffel Talkumpuder.
  5. Überprüfen Sie auch immer die Verstecke und Ritzen. Kakerlaken, die zum Beispiel Borax-Pulver fressen und verenden, legen oftmals noch kurz vor ihrem Tod Eier.
  6. Wiederholen Sie diese Sicherheitsmaßnahmen 2 Wochen lang und legen Sie immer wieder Fallen aus oder streuen Borax-Pulver etc.

Manchmal bekämpfen Sie die Schädlinge erfolgreich mit diesen Maßnahmen, manchmal jedoch nicht. Wenn Sie die Kakerlaken einfach nicht entfernen können, hilft nur noch ein Kammerjäger.