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IQOS - Erfahrungen und mögliche Nebenwirkungen

„IQOS“ ist ein Tabakerhitzer für Raucher, den der Tabak Konzern Philip Morris auf den Markt gebracht hat. Trotz umfangreicher Werbekampagnen in Großstädten ist das Prinzip des „IQOS“ noch nicht so bekannt. 2018 hat der Hersteller bereits die dritte Generation auf den Markt geworfen. Die Entwicklung des „iqos“ soll etwa 4,5 Milliarden Dollar gekostet haben.

IQOS bietet eine Alternative zum normalen Zigarettenrauchen
IQOS bietet eine Alternative zum normalen Zigarettenrauchen

Der Tabak bei normalen Zigaretten verbrennt bei etwa 800° Celsius, der Tabakerhitzer heizt nur auf etwa 350° Celsius auf. Hier verbrennt der Tabak nicht, sondern wird nur verdampft. Das soll nicht nur gesünder sein, sondern auch einen intensiveren Tabakgeschmack garantieren.

Um mit „IQOS“ rauchen zu können benötigt man Zubehör:

  • Einen Stift (Holder) in dem man den Tabakstick erhitzt
  • Das Pocket Ladegerät, mit dem man den Holder nach Gebrauch wieder auflädt
  • Das Ladekabel für den Pocket Charger samt Reinigungszubehör
  • Die Tabaksticks (Heets) in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen

Die Anwendung des „IQOS“ erfolgt so:

  1. Bei der „IQOS 3“ gibt es einen Knopf an der Seite, den man zum Start drückt. Das Gerät vibriert einmal, nun kann man den Stick einlegen
  2. Der Tabak wird erhitzt, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist erfolgt eine weitere Vibration
  3. Jetzt kann man am Filter ziehen und rauchen, man hat etwa 14 Züge, beziehungsweise 6 Minuten für einen Stick. Bei der dritten Vibration hat man nur noch zwei bis drei Züge.
  4. Man entnimmt den Stick aus dem Holder und entsorgt diesen im Hausmüll

Was kostet das Rauchen mit dem Holder?

Man muss ca. 110 € für ein „IQOS“ Set bezahlen, das soll Jugendliche zum Einstieg abschrecken, jedoch für Erwachsene wechselwillige Raucher bezahlbar sein. Der Stick ist auch nicht für Einsteiger gedacht. Die Sticks selbst sind ähnlich teuer wie herkömmliche Zigaretten, allerdings ist die Steuer wie beim Pfeifentabak geringer, da sie sich nicht direkt rauchen lassen. Auch die Warnhinweise müssen nur schriftlich ohne Bilder erfolgen.

Welche Nebenwirkungen von „iqos“ sind bekannt?

Um es vorweg zu nehmen: Langzeitstudien zu den gesundheitlichen Risiken fehlen noch. Aber laut einer Studie des BfR (Bundesinstituts für Risikobewertung) stellte sich heraus, dass weniger Aldehyde (ca. 80 % bis zu 95% verringert) und weniger flüchtige organische Verbindungen (ca. 97% bis 95% vermindert) durch die niedrigere Temperatur entstehen. Allerdings ändert sich am Nikotingehalt im Vergleich zur normalen Zigarette nichts.

Von welchen Erfahrungen wird berichtet?

In Studien wurde von den Rauchern erfragt, inwieweit sich ihr Tabakkonsum verändert hat. Hier gaben die meisten an, genauso viel wie vorher zu rauchen, allerdings fehlt einigen das Halten einer echten Zigarette, denn man hält bei „IQOS“ ein technisches Gerät in Händen. Einige Raucher berichten aber auch, dass sie es mit dem Holder geschafft haben, mit dem Rauchen aufzuhören, da ihnen die normalen Zigaretten nicht mehr schmeckten und es ihnen auf Dauer zu kompliziert war, alles dabei zu haben. Geschmacklich waren die meisten Raucher weder begeistert noch enttäuscht. Es ist einfach anders.

Übrigens sollten Sie den „IQOS“ nicht mit einer E-Zigarette verwechseln. Hier wird eine Flüssigkeit erhitzt, die auch Nikotin enthalten kann, aber vielen Rauchern fehlt hier der Tabakgeschmack.

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