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Heizeinsätze im Kachelofen - darauf müssen Sie bei älteren Geräten achten

Ein alter Ofen strahlt viel Gemütlichkeit aus.
Ein alter Ofen strahlt viel Gemütlichkeit aus.
Kuschliger Kachelofen - und Energiekosten spart er auch noch! So werden immer mehr ältere Kachelöfen wieder in Betrieb genommen, wobei Sie allerdings jeweils einen Blick auf die Heizeinsätze werfen sollten.

Der unterliegt nämlich bestimmten Vorschriften, die bei älteren Kachelöfen nicht unbedingt mehr eingehalten werden.

Ein Kachelofen muss der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung genügen

  • Jeder Kachelofen wird nach der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung beurteilt, damit Sie sich darauf verlassen können, dass der Betrieb für Sie gefahrlos ist.
  • Diese Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (abgekürzt BImSchV) stellt bestimmte Anforderungen für alle Arten von Heizungen auf.
  • Für die Kachelöfen wurden in der letzten Novelle der BImSchV bestimmte Anforderungen festgelegt, die die Heizeinsätze der Öfen betreffen.
  • Ob Ihr Ofen betroffen ist, kann Ihnen Ihr Schornsteinfeger sagen, der die jeweilige Prüfung der Öfen durchführt.
  • Wenn Ihr Ofen in Betrieb ist, muss er nämlich eine jährliche Emissionsprüfung durch den Schornsteinfeger überstehen.
  • Wenn der Heizeinsatz in Ihrem Ofen sich dabei als zu alt erweist, wird der Schornsteinfeger der Anlage nur noch eine Betriebserlaubnis geben, die zeitlich begrenzt ist.
  • Die Verordnung sieht verschiedene Übergangsfristen vor, meist in Abhängigkeit vom Einbaujahr kann die Zulassung eines veralteten Heizeinsatzes auf vier verschiedene Termine beschränkt werden: Sie endet entweder 2014, oder 2017, 2020 oder sogar 2024.

Wissenswertes zum Austausch der Heizeinsätze im Kachelofen

  • Für viele Eigentümer von alten Kachelöfen, die immer noch klaglos ihren Dienst tun, bedeutet das, dass sie über kurz oder lang einen neuen Heizeinsatz einsetzen müssen.
  • In der Regel ist das möglich, die Heizeinsätze in den Kachelöfen lassen sich in den meisten Fällen ohne Schwierigkeiten austauschen. Die Austauschgeräte werden für fast jeden Ofen, der im Zeitraum von 1950 bis 2010 aufgestellt wurde, angeboten.
  • Viele Ofenbauerfirmen halten sogar auf ihren Websites bequeme Listen bereit, in denen Sie das Modell Ihres Ofens finden könnten und dann gleich ablesen könnten, welcher Einsatz zum Austausch geeignet ist.
  • Die Heizungsfachbetriebe informieren Sie auch im Geschäft, oder wenn ohnehin ein Mitarbeiter bei Ihnen im Haus ist, persönlich über die Austauschmöglichkeiten und die dabei entstehenden Kosten.
  • Dann können Sie sich auch gleich darüber informieren, wie dieser Austausch rein technisch vor sich geht. Eigentlich geht das Ganze recht schnell und unkompliziert, die Austauschmodelle werden in gut angepasster Form hergestellt, die problemlos in eine vorhandene Anlage eingebaut werden kann. Der alte Einsatz wird einfach aus der Anlage entfernt und durch den neuen Kachelofeneinsatz ersetzt.
  • Wenn Sie allerdings einen recht exotischen Ofen Ihr Eigentum nennen, sollten Sie möglichst schnell mit Ihrem Schornsteinfeger sprechen. Dann werden Sie vielleicht eine Weile nach einem passenden modernen Heizeinsatz suchen müssen, auf Auktionen vielleicht oder im Kontakt mit Firmen im Ausland.


Wenn Sie vorhaben, einen alten Kachelofen nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder in Betrieb zu nehmen, und dafür irgendwelche Kosten anfallen würden, empfiehlt sich also zuerst ein Gespräch mit dem Schornsteinfeger. Dann wissen Sie, wann Sie einen neuen Heizeinsatz brauchen, und können sich erkundigen, was dieser kosten wird, bevor Sie andere Arbeiten angehen.


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