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Hausungeziefer loswerden - Liste

Inhaltsverzeichnis

Hausungeziefer ist ein ernstzunehmendes Problem. Auch die Stubenfliege gehört dazu.
Hausungeziefer ist ein ernstzunehmendes Problem. Auch die Stubenfliege gehört dazu.
Hausungeziefer sind nicht zu unrecht unliebsame Mitbewohner. Die Tiere sind nicht nur lästig, sondern auch gesundheitlich und hygienisch ein Problem. Sobald Sie einen Befall feststellen, ist schnelles und effektives Handeln gefragt. Die meisten Ungezieferarten lassen sich mit einfachen Mitteln bekämpfen.

Die Stubenfliege – ein gängiges Hausungeziefer

Die Stubenfliege zählt zu den Schädlingen, da sie ein Überträger von Infektionskrankheiten ist. Krankheiten wie Typhus, Cholera oder Kinderlähmung sind typische Beispiele. Sobald Sie Stubenfliegen in Ihrer Wohnung bemerken, sollten Sie zuerst den Müll herausbringen. Auch Tierfutter und Blumentöpfe sind häufige Aufenthaltsorte von Stubenfliegen und bedürfen einer Untersuchung. Alles, was schlecht oder schimmelig ist, müssen Sie entsorgen. Fliegenfänger sind ein unterstützendes Mittel zur Bekämpfung. Ein Hausmittel, um Stubenfliegen zu beseitigen, ist Essig. Diesen stellen Sie in Schalen auf oder lassen ihn auf dem heißen Herd verdampfen.

Tabakkäfer in gelagerten Nahrungsmitteln

Der Tabakkäfer ist ein Hausungeziefer, das sich besonders gern in Tabakprodukten aufhält und sich von diesen ernährt. Er ist auch in trockenen Lebensmitteln wie Brot, Gewürzen und Nüssen zu finden. Durch Kotablagerungen verunreinigt er die Nahrungsmittel und macht sie ungenießbar. Außerdem nagt er Gänge in die Lebensmittel. Die Bekämpfung von Tabakkäfern ist verhältnismäßig einfach. Alle befallenen Nahrungsmittel müssen Sie entfernen. Besonders auf Lebensmittelreste wie Brotkrümel ist zu achten. Um sicherzugehen, können Sie verdächtige Nahrungsmittel im Backofen bei etwa 90 Grad behandeln. Für den Verzehr sind Sie anschließend nicht mehr geeignet.

Wadenstecher als Last im Sommer

Wadenstecher sind besonders im Sommer lästig. Hinzu kommt das Risiko der während des Blutsaugens übertragenen Krankheitserregern. Salmonellen, Listerien und Borrelien sind typische Erreger. Um Wadenstecher fernzuhalten, sind UV-Lampen eine schonende Maßnahme. Bringen Sie außerdem Insektennetze am Fenster an, um die Tiere fernzuhalten.

Der problematische Speckkäfer

Der Speckkäfer zählt zu den Material- und Vorratsschädlingen und ist nicht ganz unproblematisch zu bekämpfen. Das liegt daran, dass sich Larven in kleine Hohlräume zurückziehen können, in denen Kontaktinsektizide keinen Erfolg bringen. Die Tiere befallen diverse Lebensmittel, Horn, Felle, Federn und Wolle. Auch der Teppichkäfer zählt zu den Speckkäfern. Betroffene Gegenstände müssen Sie entsorgen oder thermisch behandeln. Das erfolgt mit hohen oder sehr niedrigen Temperaturen, wenn die Gegenstände dafür geeignet sind. Eine Behandlung im Backofen für mehrere Stunden bei über 50 Grad Celsius ist bei allen Entwicklungsstadien der Käfer erfolgreich. Eine Behandlung mit Temperaturen von mindestens -20 Grad Celsius dauert länger. Alle anderen Gegenstände müssen Sie mit einem gasförmigen Insektizid behandeln. Das Insektizid muss 45 Tage einwirken, um alle Entwicklungsstadien abzutöten. Während dieser Zeit sollten Sie das Mittel regelmäßig auffrischen. Die behandelten Gegenstände lassen Sie an ihrem gewohnten Ort. Vermeiden Sie es jedoch, diese häufig anzufassen. Damit beugen Sie Hautirritationen durch das Insektizid vor. Lose Teppiche können Sie für die Behandlung über eine Leine hängen. Auslegware belassen Sie während der Behandlung natürlich an ihrem Ort. Sie können die Auslegware betreten, allerdings sollten Sie dabei immer Socken tragen und das Insektizid häufiger auffrischen.

Der Pelzkäfer ist Liebhaber von Textilien

Beim Pelzkäfer ist besonders die Larve von zerstörerischer Natur. Sie frisst sich in Teppiche, Wolle, Seide, Pelze und in Polstermöbel. Zur Bekämpfung dieses Hausungeziefers sollten Sie sichtbare Tiere sofort mit dem Staubsauger oder anderweitig entfernen. Befallene Kleidung müssen Sie mit Waschmittel waschen. Auch das Einfrieren hilft bei der Bekämpfung der Schädlinge. Polstermöbel können Sie mit gasförmigen Insektiziden behandeln.

Die lästige Kellerassel

Die Kellerassel zählt nicht zu den Schädlingen, ist aber ein lästiger Gast in Bädern und im Keller. Die Bekämpfung kann leicht mit Weingeist erfolgen. Dazu geben Sie etwas Weingeist in eine leere Flasche. Schwenken Sie diese, sodass die Flasche innen komplett mit Weingeist bedeckt ist. Das lockt die Tiere an und sie bleiben in der Flasche. Diese entsorgen Sie anschließend mitsamt den Tieren. Auch das Auslegen von Salbeiblättern ist wirksam, da die Tiere den Geruch nicht ertragen.

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