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Haarspliss - was tun bei stark gestuften Haaren?

Man kann etwas tun gegen Haarspliss.
Man kann etwas tun gegen Haarspliss.
Viele Frauen kennen das Problem - Haarspliss. Jeden Tag entdeckt man wieder ein neues Haar, das gespalten ist. Statt glänzenden und weichen Haaren wirkt vor allem stufiges Haar spröde und kaputt. Aber Sie müssen sich mit Haarspliss nicht abfinden, denn man kann einiges tun.

Hier ein gespaltenes Haar, dort ein gespaltenes Haar. Von Tag zu Tag werden es mehr. Die Haare schauen nicht mehr schön gesund, sondern trocken aus. Doch Sie können etwas tun gegen Haarspliss.

Wie entsteht Haarspliss?

  • Vor allem bei längeren Haaren entsteht Haarspliss. Bei Kurzhaarfrisuren gibt es das Problem eher selten.
  • Haarspliss ist ein rein kosmetisches Problem und hat keine weiteren Auswirkungen auf den Körper. Schön aussehen tut es natürlich trotzdem nicht.
  • Der Spliss entsteht meistens durch Reibung. Die Haare reiben sich entweder an den Schultern oder an der Kleidung. Dadurch spaltet sich das Ende des Haares auf.  Vor allem bei stufigem Haar ist Spliss deutlich zu erkennen, da durch die Stufen die Haare bis nach oben mit abgespaltenen Haaren versehen sind.
  • Die Neigung zu Haarspliss ist teilweise genetisch festgelegt. Allerdings wird Spliss durch eine Strapazierung der Haare begünstigt. Blondierungen, Färbungen oder zu aggressive Shampoos können zu Haarspliss beitragen.

Was kann man gegen Haarspliss tun?

  • Eine einfache Lösung ist es, die Haare regelmäßig zu schneiden. Dadurch werden die kaputten Spitzen entfernt und das Haar kann sich nicht weiter ausspalten. Wer allerdings seine Haare wachsen lassen will, muss einen anderen Weg finden.
  • Manche Friseure bieten einen Haarschnitt mit einer heißen Schere an. Diese glättet die äußere Schicht der Haare. Durch die Hitze verschließen sich die Haarspitzen, sie werden sozusagen versiegelt. Dadurch kann sich das Haar nicht so schnell aufteilen. Diese Technik muss man allerdings regelmäßig anwenden, damit Haarspliss dauerhaft reduziert wird.
  • Wenn schon Haarspliss vorhanden ist, zupfen viele an ihren Haaren rum und entfernen selbst die abgespaltenen Haare. Das sollte man dem Friseur überlassen. Diese bieten oft den sogenannten "Spliss Cut" an. Der Friseur rollt dabei eine trockene Haarsträhne bis zur Spitze auf seinen Finger, sodass die abgespaltenen Haare hervorragen. Dann kann er jedes einzelne kaputte Haar erkennen und abschneiden. So wird der Spliss zuverlässig entfernt.
  • Es gibt viele Shampoos und Kuren, die gegen Haarspliss helfen sollen. Zwar schauen die Haare damit kurzfristig glatter aus. Das liegt aber an dem Inhaltsstoff Silikone. Silikone umschließt und "klebt" das Haar und lässt es so glatter aussehen. Im Inneren bleibt das Haar allerdings genauso kaputt wie zuvor. Mit der Zeit kann Silikon sich dick um das Haar anlagern und beschwert so die Haare. Diese wirken dann statt voluminös und luftig eher strähnig und flach. Silikon hilft also nicht langfristig vor Spliss, sondern nur oberflächlich.
  • Silikone sind auch in den meisten Shampoos und Spülungen enthalten. Mit einem Umstieg auf silikonfreie Produkte haben viele Menschen gute Erfahrungen gemacht. Zwar können die Haare zu Beginn des Umstiegs trocken und kaputt wirken. Das liegt aber nicht am Shampoo, sondern daran, dass nun das kaputte Haar, das vom Silikon verdeckt war, nun zum Vorschein kommt. Nach einiger Zeit haben silikonfreie Produkte bei den meisten Menschen aber eine positive Wirkung. Wenn das Silikon restlos aus den Haaren entfernt wurde, wird das Haar leichter und glänzender. Und dann ist es nicht nur oberflächlich schön, sondern durch und durch gesund. Da gesundes Haar auch kräftiger wird, spalten sich viel weniger oder gar keine Haare mehr auf. Silikonfreie Produkte finden Sie in der Naturkosmetik. Allerdings bieten inzwischen auch immer mehr herkömmliche Marken silikonfreie Shampoos an. Diese Lösung ist sehr wirkungsvoll, verlangt aber etwas Geduld.
  • Wenn möglich, sollte man die Haare tunlichst nicht föhnen. Die heiße Luft ist sehr strapazierend für die Haare. Am besten ist es, die Haarpracht an der frischen Luft zu trocknen. Ist mal keine Zeit dafür, stellen Sie Ihren Föhn auf den niedrigsten Hitzegrad und die höchste Gebläsestufe.
  • Wenn Sie zu Haarspliss neigen, verzichten Sie auf Dauerwellen und Färbungen. Empfindliches Haar verträgt das nicht und geht kaputt. Lieber gesunde Haare in der Naturhaarfarbe als gefärbte Haare, die kaputt sind.

Es ist nicht immer leicht, seine Haare richtig zu pflegen, vor allem da auch jeder Haartyp anders auf verschiedene Produkte und Techniken reagiert. Keine Pflege geht nicht und überpflegen ist schädlich für die Haare. Es gilt also, den richtigen Mittelweg zu finden. Dann gehört Haarspliss der Vergangenheit an und auch stark gestufte Haare sehen toll aus.

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