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Färben oder Tönen? - Vor- und Nachteile bei grauen Haaren

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Gepflegte Haare gehören zu einem guten Erscheinungsbild dazu.
Gepflegte Haare gehören zu einem guten Erscheinungsbild dazu. © RainerSturm / Pixelio
Graue Haare bekommen früher oder später alle einmal. Die einen mögen diesen neuen natürlichen Look, andere wiederum suchen nach einer Alternative zu den ergrauten Haaren. Sollten Sie zur zweiten Gruppe gehören, haben Sie die Wahl zwischen dem Färben oder Tönen Ihrer Haare. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Was Sie benötigen

  • Schaum- oder Intensivtönung
  • Haarfarbe
  • Haarpflegemittel

Sie haben sich entschlossen, Ihre grauen Haaren nicht zu behalten, und möchten sie deshalb mit Ihrer Naturhaarfarbe oder einem anderen schönen Farbton färben. Allerdings stellen Sie sich nun die Frage, ob Sie Ihre Haare färben oder tönen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Graue Haare mit einer Haarfarbe tönen

  • Sind Sie noch nicht stark ergraut, sodass es sich nur um vereinzelte Haarsträhnen handelt, können Sie in der Regel, anstatt die Haare zu färben, das Tönen in Erwägung ziehen.
  • Vorteil daran ist, Sie machen sich auf diese Art und Weise Ihre Haare wegen ein paar ergrauter Strähnen nicht vorzeitig schon kaputt und strohig. 
  • Nachteil ist allerdings bei dieser Variante, dass Sie nach wenigen Haarwäschen Ihre Haare erneut tönen müssen, da sich die Tönung sehr schnell auswäscht. 
  • Alternativ zu einer Schaumtönung gibt es noch eine Intensivtönung. Diese wiederum hält beispielsweise 24 bis 30 Haarwäschen. Allerdings werden die grauen übertönten Haarsträhnen nach jeder Wäsche blasser, sodass die Farbe nach und nach immer mehr verschwindet. 
  • Ein sogenannter Ansatzstift ist ebenfalls zum Übertönen geeignet. Verwenden Sie diesen, müssen Sie schon nach zwei bis drei Haarwäschen damit rechnen, dass die Farbe wieder raus geht und Sie den Stift erneut anwenden müssen.

Das Haarefärben ist eine dauerhaftere Lösung

  • Wenn es Ihnen mit einer Tönung zu aufwendig ist, weil Sie nach kürzester Zeit nachtönen müssen, haben Sie noch die Wahl, Ihre Haare mit einer Haarfarbe zu färben. Diese wächst am Ansatz raus und Sie müssen erst nach vier bis fünf Wochen wieder nachfärben. Eine gute Sache, wenn Sie komplett ergraute Haare haben und lieber Ihre Naturhaarfarbe tragen möchten.
  • Bedenken Sie dabei, dass Ihre Haare bei regelmäßigem Färben, eine extra Portion Pflege benötigt. Das bedeutet, dass Sie diese mit Haarpackungen oder dergleichen pflegen sollten, damit sie glänzend und gesund bleiben. Natürlich ist es außerdem wichtig, dass Sie sich die Spitzen in regelmäßigen Abständen schneiden lassen.
  • Aber auch der Ansatzstift kann gut für zwischendrin verwendet werden. Da der graue Ansatz schon wieder nach wenigen Wochen sichtbar wird und Sie erst frühstens nach vier Wochen nachfärben sollten, können Sie diesen damit gut abdecken. Gerade bei zum Beispiel einem wichtigen anstehenden Termin ist das eine schnelle Variante, um ein perfektes Erscheinungsbild auszustrahlen.
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