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Einzahlungen in den Bausparvertrag - das sollten Sie wissen

Einzahlungen in den Bausparvertrag werden mit Guthabenzinsen belohnt.
Einzahlungen in den Bausparvertrag werden mit Guthabenzinsen belohnt.
Wer einen Bausparvertrag abschließt, kann so den Kauf oder den Bau seines Eigenheims geplant umsetzen. Die flexiblen Einzahlungen bei dem Bausparvertrag bieten Ihnen einige Vorteile.

Wissenswertes über die Einzahlungen in den Bausparvertrag

  • Wer sich für einen Bausparvertrag entscheidet, sollte wissen, dass es dabei immer drei Phasen gibt. Anfangs führen Sie die Einzahlungen durch. Das nennt man die Ansparphase. Danach gibt es die Zuteilungsphase, in der die Kriterien für die Zuteilung erfolgen müssen. Ihnen wird dann das angesparte Guthaben zugeteilt. Zuletzt ist es dann die Darlehensphase. In dieser Phase haben Sie den Anspruch auf das Bauspardarlehen oder Sie profitieren bei einem Verzicht auf das Darlehen von attraktiven Bonuszinsen.
  • Die Ansparphase hat den Zweck, dass Sie in den Vertrag einzahlen und so ein fest vereinbartes Vermögen ansparen. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach den Modalitäten des Sparvertrags. Beachten Sie, dass Sie für das angesparte Darlehen einen Guthabenzins erhalten. Die Höhe variiert natürlich von Vertrag zu Vertrag. Ein Vergleich lohnt sich immer. Bei vielen Verträgen ist es möglich, höhere Raten einzuzahlen. Das macht Sinn, weil Sie so schneller den vereinbarten Betrag ansparen und das Darlehen erhalten. Die Guthabenzinsenhöhe hängt auch immer davon ab, für welchen Bauspartarif Sie sich entscheiden und welche Höhe die Bausparsumme insgesamt haben soll.
  • In der Zuteilungsphase müssen die Kriterien erfüllt werden, damit die Zuteilung des Sparguthabens erfolgen kann. Sie müssen dann die fest vereinbarte Summe angespart haben. Möglich ist auch, einen höheren Betrag anzusparen. Das wirkt sich dann wiederum positiv auf die Guthabenzinsen aus. Wichtig ist ebenfalls, dass die Mindestvertragslaufzeit beendet ist und die Bewertungszahl erreicht worden ist. Das Sparguthaben wird Ihnen dann zugeteilt.
  • In der Darlehensphase können Sie das Bauspardarlehen erhalten. Interessant ist, dass Sie vom Staat Zulagen erhalten können. Sie können einerseits die Arbeitnehmersparzulage, andererseits die Wohnungsbauprämie erhalten. Welche Leistung infrage kommt, entscheidet sich nach der Einkommenshöhe.

Einzahlungen auf einen alten Bausparvertrag mit hohem Sparzins

  • Haben Sie noch einen alten Bausparvertrag, so fallen meistens sehr hohe Sparzinsen an. Die Banken und Bausparkassen regeln vertraglich ab, wann diese Zahlungen abgelehnt werden und ein niedriger Zins verlangt werden kann. Prüfen Sie, ob es zu diesem Thema eine Klausel in Ihrem Bausparvertrag gibt.
  • Prüfen Sie weiterhin, ob diese Sonderzahlungen von der Bank oder der Bausparkasse verweigert werden dürfen. Das geht nur dann, wenn eine Vertragsklausel dies vorsieht.
  • Grundsätzlich dürfen Sie keine weiteren Einzahlungen vornehmen, wenn das Vertragsziel eingetreten ist und der Vertrag das verbietet. Das ist dann der Fall, wenn das vereinbarte Guthaben angespart worden ist und eine entsprechende Klausel vorliegt.
  • Viele Verträge sehen einen hohen Sparzins von bis zu 4% vor, wenn Sie auf die Auszahlung des Darlehens verzichten. Diese Verträge sind sehr lukrativ, da Sie einfach weitere Leistungen vornehmen können und von den hohen Zinsen profitieren. Das Darlehen müssen Sie dann jedoch ausschlagen.
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