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Einparken üben - so kann es klappen

So sollte man nicht parken.
So sollte man nicht parken.
Viele Fahranfänger haben vor allem mit dem Einparken Probleme, weil sie noch nicht so geübt darin sind, Abstände einzuschätzen und im richtigen Moment die passenden Lenkbewegungen zu machen, wenn es manchmal wirklich nur auf Zentimeter ankommt. Daher ist es sinnvoll, das Einparken nochmals in Ruhe zu üben. Wie kann dies gelingen?

Auch nach dem Erwerb des Führerscheins kann das Einparken noch Probleme bereiten. Doch hier gilt, dass die Sicherheit beim Rangieren mit zunehmender Übung immer größer wird.

Mit Markierungen üben

  • Wenn Sie sich beim Einparken noch nicht sicher sind und vielleicht auch mehrere Anläufe bzw. mehr Zeit benötigen, um Ihr Fahrzeug sicher in einer Parklücke abstellen zu können, dann sollten Sie sich einen Ort suchen, an dem es kaum fließenden Verkehr gibt, also an dem relativ wenige Fahrzeuge unterwegs sind. So können Sie niemanden behindern, fühlen sich aber auch nicht durch wartende Fahrzeuge gedrängt.
  • Ideal sind daher wenig befahrene Nebenstraßen. Analog können Sie sich einen Parkplatz oder eine große befahrbare Fläche suchen, auf der Sie das Rangieren üben können. Wenn Sie sich noch nicht trauen, zwischen anderen Fahrzeugen einzuparken, können Sie hier auch eine Parklücke künstlich schaffen.
  • Dazu können Sie etwa "Baustellengütchen" (Absperrkegel) rechts und links aufstellen. Diese Kegel können in Baumärkten oder auch Spielwarenläden gekauft werden. Ebenso können Sie aber auch andere Markierungen nutzen, etwa leere Plastikflaschen.
  • Stellen Sie diese anfangs möglichst so weit auseinander, dass Sie sich sicher sind, in die entstandene Lücke auch einparken zu können. Wenn Ihnen das sicher gelingt, dann verringern Sie die Abstände schrittweise.
  • Rücken Sie die Kegel oder Flaschen also immer etwas weiter zusammen und versuchen Sie, wenn Sie eine Markierung umgefahren haben, das nächste Mal aus einem etwas anderen Winkel einzufahren, bis das Parken gelingt. Üben Sie dabei ruhig auch, wie klein eine Lücke sein darf, und finden Sie heraus, ab wann sie wirklich nicht mehr einparken können. So erwerben Sie ein sicheres Gespür für den Wagen.

Wie das Einparken besser gelingt

  • Am schwierigsten ist es meist, seitlich einzuparken, weil hier der richtige Moment zum Umlenken gefunden werden muss. D.h. Sie müssen beim Einparken erst schräg fahren, um in die seitliche Lücke zu kommen, müssen dann das Fahrzeug aber wieder gerade ausrichten, um vollständig einzuparken und nicht schräg in der Lücke stehen zu bleiben.
  • Hier hilft es, nicht vorwärts, sondern rückwärts in eine solche Lücke zu fahren. Sie stellen Ihren Wagen also zunächst seitlich neben das Fahrzeug, was vor der Lücke steht, lenken dann ein und fahren schräg hinter den Wagen, bis Sie ungefähr an den Rücklichtern des Vordermannes vorbei sind. Dann lenken Sie wieder in die andere Richtung, damit Sie schließlich gerade stehen.
  • Ist die Parklücke etwas größer, dann gilt es, zu üben, wie Sie mit beiden seitlichen Rädern möglichst nah an den Bordstein heranfahren können, ohne dass eine große Lücke bleibt, aber auch ohne diesen zu berühren oder zu überfahren.
  • Dabei können Sie zum Einparken die Seitenspiegel zu Hilfe nehmen. Im Seitenspiegel sehen Sie, wie groß der Abstand zwischen dem Bordstein und den Rädern noch ist und durch langsame Lenkbewegungen können Sie hier den vorhandenen Platz optimal ausnutzen.
  • Letztlich werden Sie merken, dass es Ihnen immer besser gelingt, richtig einparken zu können. Sie üben als im Alltag ganz automatisch, und auch wenn es mal einen Rückschlag gibt, und Sie etwas länger brauchen, um in eine Lücke zu fahren, sollten Sie nicht resignieren.
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