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Cello - Noten als Anfänger richtig spielen

Inhaltsverzeichnis

Lernen Sie Schritt für Schritt Cello.
Lernen Sie Schritt für Schritt Cello.
Klassische Musikinstrumente haben eine besondere Anziehungskraft und Ästhetik, verlangen dem Spieler aber auch einiges an technischem Können ab. Ob Violine, Bratsche oder Cello - eine gewisse technische Vorbereitung ist nötig, um sein Spiel ideal ausführen zu können. Hier erfahren Sie, wie Sie als Anfänger einfache Cellonoten spielen können.

Was Sie benötigen

  • Cello
  • Zubehör
  • leichte Spielstücke
  • Abspielgerät
  • Spiegel

Erste Übungen mit dem Cello

  • Wenn Sie vorhaben dieses Instrument zu lernen, sollten Sie für den Anfang unbedingt Unterricht nehmen, da man sich allein schnell technische Fehler angewöhnt, die später nur schwer zu korrigieren sind.
  • Üben Sie zunächst vor einem Spiegel, um Ihre Haltung immer wieder korrigieren zu können, das ist erst mal etwas schwierig, führt Sie aber zu Erfolgen.
  • Verzweifeln Sie nicht, wenn Sie anfangs Probleme mit der Haltung haben und unkoordiniert sind, das geht schnell vorüber. Das Gehirn muss die neuen Bewegungsabläufe erst abspeichern. Achten Sie aber von Anfang an auf ihre Haltung.
  • Streichen Sie zunächst die Saiten nur leer und üben Sie so den richtigen Bogenlauf. Er sollte ruhig und geradlinig sein. Wenn Sie gleich mit Greifen anfangen, könnten Sie sich schnell überfordert fühlen.
  • Versuchen Sie sich den Klang der Leersaiten gut einzuprägen. Das Hören ist bei klassischen Instrumenten sehr wichtig. Klangbeispiele finden Sie hierzu auch problemlos im Internet.

Erster Einstieg mit Noten

  • Wenn Sie sich den Klang der Leersaiten gut eingeprägt haben und der Bogenlauf stimmt, können Sie langsam dazu übergehen einfache Tonleiterübungen zu machen.
  • Das Cello wird im F-Schlüssel gespielt, es ist also für Anfänger wirklich ratsam auch Cellonoten zu benutzen, da das Transponieren Erfahrung erfordert.
  • Das Cello hat vier Saiten; um sich die Saiten einzuprägen, hilft der Spruch "Ach Du Großes Cello": A-D-G-C, die Noten liegen also im Quintabstand. Eine Quinte sind jeweils 5 Töne Abstand.
  • Zur Spieltechnik sollten Sie wissen, dass die rechte Hand den Bogen führt, mit der Linken greifen Sie die Noten.
  • An dieser Stelle kommt der Lehrer ins Spiel, denn wenn Sie beginnen richtige Noten zu spielen, brauchen Sie exakte Anweisungen, da man sich allein kaum orientieren kann und die Notenlagen auf den Millimeter genau gespielt werden müssen. Die Punkte, auf denen man die Finger auf die Saiten legt, bezeichnet man als Lage.
  • Der Zeigefinger spielt immer den ersten Ton der entsprechenden Lage, auf allen Saiten. Der Mittelfinger greift den zweiten, der Ringfinger den dritten und der kleine Finger spielt den vierten Ton. Insgesamt gibt es beim Violoncello 7 Lagen.
  • Die Tonhöhe wird bestimmt durch die Zahl und den Abstand der aufliegenden Finger und der Lage der Hand.
  • In der ersten Lage liegt der erste Finger, also der Zeigefinger, am oberen Ende des Halses einen Ganzton über der Tonhöhe der Leersaite.
  • Anfangs ist es schwer mit dem kleinen Finger zu spielen, also können Sie die nächste Saite leer spielen, da das jeweils derselbe Ton ist.
  • Üben Sie zunächst Tonleitern und vielleicht kleine Spielstücke mit ca. 4 Noten, um sich anfangs nicht zu überfordern. Leicht verständliche Noten erhalten Sie beispielsweise bei der Notenschule "Bärenreiters Saßmannshaus".
  • Am Anfang ist es wichtig, viel zu üben und sich die Grundlagen einzuprägen. Sie sollten also täglich 20 bis 30 Minuten mindestens zum Üben einplanen, wenn Sie guten Lernerfolg wollen, denn es ist wichtig, alle Abläufe korrekt einzuüben.
  • Wiederholen Sie täglich die Tonleiterübungen zum Warmspielen, danach können Sie zu einfachen Spielstücken übergehen.
  • Es ist zwar anfangs sehr langweilig immer dasselbe zu spielen, aber nur so lernen Sie gut; um etwas Abwechslung hineinzubringen, können Sie ihre Spielstücke leicht variieren.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Lehrer oder einem guten Musikhandel beraten, welche Anfängerschulen es für Cello noch gibt und was für Sie geeignet sein könnte.
  • Wenn Sie Fortschritte gemacht haben, können Sie trotzdem die einfacheren Sachen immer wiederholen, so merken Sie, wie sich Ihr Niveau verbessert hat. Wenn Sie immer weitergehen und Neues lernen, ist das ein guter Test.
  • Es ist ebenfalls gut, ein Aufnahmegerät beim Spielen mitlaufen zu lassen, so können Sie eventuell überhörte Fehler gut korrigieren und Ihr Spiel überprüfen. Keine Angst, am Anfang klingt es nicht so schön, aber Sie können so Ihre Erfolge nachvollziehen.

Viel Spaß beim Cello spielen!

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