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Bonsai mit Moos unterlegen - so geht's

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Moos am Boden lässt den Bonsai natürlicher wirken.
Moos am Boden lässt den Bonsai natürlicher wirken. © brit_berlin / Pixelio
Einen Bonsai zu pflegen, umfasst viele Arbeitsschritte. Wichtig ist vor allem, den Baum alt aussehen zu lassen. Eine der Größe angepasste Schicht Moos unterstützt diesen Effekt sehr gut.

Was Sie benötigen

  • Bonsaibaum
  • Moos aus dem Wald

Das richtige Moos finden

  • Wenn Sie Ihren Bonsai mit Moos unterlegen, erreichen Sie damit einen schönen Effekt. Der Baum sieht älter und natürlicher aus, wenn der Boden in der Schale gleichfalls gestaltet wird. Gleichzeitig schützen Sie die Pflanze vor Austrocknung und zahlreichen Krankheiten wie etwa Mehltau.
  • Das beste Moos finden Sie in Kieferwäldern. An schattigen Stellen überwuchert es Felsen und alte Baumstämme.
  • Wählen Sie eine Moosart, die sehr kurzflorig ist. Dicke Moosteppiche würden in der Bonsaischale undimensioniert aussehen.
  • Schaben Sie ein kleines Stück, das in der Größe etwa der Bonsaischale entspricht, ab.
  • Trocknen Sie das Moos in der Sonne. Hierdurch werden Insekten vertrieben und Pilze abgetötet. Das Moos selbst ist robust genug, diese Prozedur zu überleben.
  • Das getrocknete Moos können Sie nun fein zerbröseln und über die Erde in der Bonsaischale streuen.
  • Feuchten Sie den Boden regelmäßig mit einer Sprühflasche ein. Das Moos kann sich so wieder mit Wasser vollsaugen und wächst schnell zu einem dichten Teppich heran.
  • Wenn Sie das zerbröselte Moos vorsichtig an einer Seite des Stammes auftragen und gut anfeuchten, erreichen Sie einen alternden Effekt für Ihren Bonsai.

Den Bonsai richtig pflegen

  • Damit das Moos nicht eintrocknet, sollte der Bonsai nicht zu warm stehen und Sie müssen die Bodenoberfläche regelmäßig mit Wasser einsprühen.
  • Eine hohe Luftfeuchtigkeit wird beiden Pflanzen gut tun.
  • Dennoch ist es meist notwendig, den Boden etwa alle zwei Jahre nach dem Umtopfen mit einer neuen Moosschicht zu versehen.
  • Wenn Ihr Bonsai eine Verletzung in der Rinde aufweist oder ein Ast abgebrochen ist, können Sie die Wunde mit feuchtem Moos umwickeln, um hier neue Wurzeln entstehen zu lassen. Meist wird diese Technik genutzt, um eine besonders schöne Baumspitze von einem zu langen Stamm zu befreien.
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