In der Zeit vor dem Aschermittwoch wird in vielen Städten Karneval gefeiert. Jetzt können Sie Guggenmusik problemlos live genießen, denn dies ist die typische Zeit für die Guggenmusiker, die kostümiert mit verschiedenen Instrumenten für ausgelassene musikalische Stimmung sorgen.

Die Ursprünge der Guggenmusik

  • Um böse Geister zu vertreiben, gab es schon immer verschiedene Bräuche. Ein alter bekannter Brauch ist es, die Geister des Winters auszutreiben, indem in Kuhhörner geblasen wurde. 
  • Schon zum Fasching in der frühen Neuzeit war es Usus, laut und lärmend mit Kuhglocken, Trommeln und Rasseln durch die Straßen zu ziehen.
  • Dazu waren die Menschen noch bunt verkleidet und mit Masken versehen. So sollten die Geister zusätzlich verschreckt werden.
  • Dem Zweck nach sollte die Musik also nicht schön und harmonisch sein, sondern im Gegenteil schräg, laut und jammernd klingen.
  • In Süddeutschland und in der Schweiz wird die Guggenmusik besonders gern praktiziert, sodass Sie sie dort zur Fastnacht vielerorts live erleben können.

Diese Instrumente werden typischerweise gespielt

Wenn Sie einer Guggenmusik-Truppe beitreten möchten, ist es eigentlich fast egal, welches der vielen Instrumente Sie beherrschen.

  • Die ursprünglichen Hauptinstrumente sind zwar Blechblasinstrumente wie Posaune, Tuba oder Trompete, aber auch Schlaginstrumente wie Pauken und Trommeln sind typisch für die lautstarke Guggenmusik.
  • Es gibt aber auch viele Guggenmusik-Kapellen, in denen z. B. Flöten, Saxofone oder auch Klarinetten gespielt werden.
  • Sogar die Klänge eines Dudelsacks können Sie in manchen Guggenmusik-Kapellen heraushören.

Denken Sie immer daran, dass Sie mit Ihrem Instrument möglichst schräge Töne erzeugen können, dann klappt es mit der Guggenmusik sehr gut.