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Apfelpektin zum Gelieren verwenden - so gelingt Marmelade

Apfelpektin zum Gelieren verwenden - so gelingt Marmelade1:50
Video von Bianca Koring1:50

Jede Marmelade braucht Pektin zum Gelieren. Möchten Sie aber zusätzlich noch Zucker sparen, so können Sie Apfelpektin verwenden, damit Ihre Marmelade oder Gelees schneller fest werden.

Was Sie benötigen:

  • Früchte
  • Zucker
  • Pektin
  • Zitronensaft

Für das Gelieren der selbst gemachten Marmelade ist Pektin wichtig. Es ist allerdings in den meisten Früchten schon enthalten.

Informationen zu Apfelpektin

  • Pektin ist in allen Früchten in unterschiedliche Konzentration enthalten.
  • Zitrusfrüchte, Äpfel und Quitten haben einen hohen Pektinanteil.
  • Kurz vor der vollständigen Reifung ist am meisten Pektin in den Früchten.
  • Apfelpektin ist in Reformhäuser, in Apotheken und manchmal im Supermarkt erhältlich.
  • Als Pulver ist es geschmacksneutral und verfälscht den Fruchtgeschmack der Marmelade nicht.
  • Mischen Sie Pektinpulver immer mit dem trockenen Zucker, bevor Sie es zur Marmelade geben, da sonst die Gefahr besteht, das sich Klumpen bilden.
  • Zitronensaft oder Ascorbinsäure gehört ebenfalls in eine Marmelade.

So kochen Sie Marmelade mit Pektin

  • Die pauschalen Mengenangaben von 15 g Pektin auf 1 kg Früchte ist nur ein Richtwert.
  • Wenn Sie Quitten, Äpfel oder schwarze Johannisbeeren verwenden, sollten Sie weniger Pektin nutzen, verringern Sie den Pektingehalt.
  • Bei der Verwendung von Pektin und Haushaltszucker können Sie die Zuckermenge auf 1:3 reduzieren, das heißt 1 kg Früchte und 333 g Zucker sowie den Saft einer Zitrone.
  • Stellen Sie sicher, das keine matschigen oder fauligen Stellen an den Früchten sind, diese fördern die Schimmelbildung.
  • Wenn Ihnen Ihre Marmelade nach dem Erkalten zu fest erscheint, dann können Sie diese ohne Probleme wieder erwärmen und den Fruchtanteil erhöhen.
  • Ebenso verfahren Sie bei zu dünnflüssiger Marmelade, nur das Sie hier den Pektinanteil vorsichtig höher dosieren müssen.
  • Am Besten ist es, eine Gelierprobe vor dem Abfüllen zu machen.
  • Dazu stellen Sie ein paar Untertassen in den Kühlschrank und entnehmen für die Gelierprobe einen Teller.
  • Geben Sie einen Löffel Marmelade oder Gelee auf den Teller und lassen Sie den Klecks erkalten.
  • Wenn er beim Ankippen des Tellers nicht mehr verläuft sondern eher "Falten" bildet, können Sie die Marmelade in Gläser füllen.
  • Achten Sie immer auf das Verfallsdatum von Gelierzucker oder Pektin, da die Bindefähigkeit des Pektins nachlassen kann.

Marmelade kochen mit oder ohne Apfelpektin ist eine Übungssache. Meistens geht bei den ersten Versuchen etwas schief. Aber das sollte Sie nicht entmutigen, weiterzumachen.

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