Was Sie benötigen:
  • Essig
  • Gummihandschuhe
  • 1 Lappen oder 1 Zahnbürste

Grünspan mit Essig zu entfernen ist nicht schwer, da der Essig die meiste Arbeit für Sie übernimmt. Unterschiedliche Kupferstücke stellen unter Umständen etwas unterschiedliche Anforderungen, aber das Grundrezept bleibt dasselbe.

So entfernen Sie Grünspan

  1. Bevor Sie mit der Entfernung von Grünspan anfangen, ziehen Sie sich die Gummihandschuhe an.
  2. Wenn sich erst ein leichter Schleier Grünspan gebildet hat, können Sie nun den Lappen mit Essig tränken und das Kupferstück einfach abreiben. Wenn Sie keine Angst vor kleineren Kratzerchen haben, können Sie auch die Zahnbürste benutzen. Spülen und trocknen Sie den Gegenstand danach gründlich ab.
  3. Wenn die Grünspanbildung bereits vorangeschritten ist oder die Oxidation sich in Ritzen und Winkeln befindet, die Sie mit Lappen oder Zahnbürste nicht gut erreichen können, sollten Sie den Essig einwirken lassen, bevor Sie anfangen zu schrubben. Münzen und kleinere Schmückstücke können Sie, um Grünspan zu entfernen, in ein Essigbad legen, größere Gegenstände wie Kessel reiben Sie gründlich mit dem essiggetränkten Lappen ab, so dass er mit Essig bedeckt ist. Warten Sie nun mindestens eine Stunde, dann reinigen Sie den Kupfergegenstand mit Lappen oder Zahnbürste.
  4. Wenn noch immer Spuren von Grünspan geblieben sind, wiederholen Sie die Anwendung. Gerade bei Gebrauchsgegenständen und allem, was mit Nahrungsmitteln in Berührung kommt, ist es wichtig, auch die letzten Grünspanrückstände zu entfernen.
  5. Wenn Sie Grünspan von sehr empfindlichen Schmuckstücken entfernen wollen, verzichten Sie lieber auf Zahnbürste und energischeres Schrubben, damit keine Kratzer entstehen. Einem Kessel oder Topf dagegen müssen Sie nicht unbedingt mit Ihrem weichsten Reinigungstuch begegnen, denn unter Umständen wird etwas Schrubben auch nach der Einwirkzeit des Essigs noch nötig sein.
  6. Spülen Sie alle von Grünspan entfernten Gegenstände am Schluss noch einmal kräftig mit Wasser nach und trocknen Sie sie anschließend gut ab. Verbleibende Feuchtigkeit fördert die Bildung von neuen Grünspanschichten.