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Bilderrahmen restaurieren - so geht's

Bilderrahmen restaurieren - so geht's 3:30
Video von Brigitte Aehnelt3:30

Ein alter Bilderrahmen, den Sie auf dem Dachboden finden, von einer Tante geerbt oder auf einem Trödelmarkt erworben haben, glänzt selten noch in seiner ursprünglichen Pracht. Und nichts führt daran vorbei, ihn zu restaurieren. Während Sie antike Bilderrahmen lieber einem Fachmann überlassen, können Sie an weniger wertvollen Holzrahmen durchaus selbst Hand anlegen.

Was Sie benötigen:

  • Acrylspachtelmasse
  • Spachtel
  • sehr feines Schleifpapier
  • Stahlwolle
  • weicher Lappen
  • Seifenlauge
  • Holz-Grundierung
  • Acrylfarbe

Antike Bilderrahmen einem Restaurator anvertrauen

Einen antiken Bilderrahmen, den Sie geerbt oder auf dem Trödelmarkt erworben haben, sollten Sie nicht selbst restaurieren.

  • Zu einer professionellen Restauration sind kunsthistorische Kenntnisse erforderlich. Nur so können Sie den Bilderrahmen in die jeweilige Stilepoche einordnen und entsprechende, damals übliche Materialien verwenden.
  • Wenn Sie also einen wertvollen, antiken Bilderrahmen haben, wenden Sie sich am besten an einen Restaurator. Das gilt insbesondere, wenn Sie einen vergoldeten Bilderrahmen haben.  

Holzrahmen selbst restaurieren und auffrischen

Alte, weniger wertvolle Holz-Bilderrahmen, die Sie auf dem Dachboden wiederfinden oder ebenfalls auf Trödelmärkten erwerben, können Sie weitestgehend selbst restaurieren – entweder vollständig oder nur an wenigen, unschönen Stellen.

  1. Kleine Bruchstellen füllen Sie mit Acrylspachtelmasse und glätten diese mit Schleifpapier, nachdem sie getrocknet ist.
  2. Um den Rahmen vollständig zu restaurieren, müssen Sie alte, eventuell schon eingerissene Farb-, Lack- oder Schutzschichten zunächst entfernen. Das machen Sie am besten mit einem sehr feinen Schleifpapier, das das Holz nicht beschädigt, oder mit Stahlwolle. Bei sehr feinen Lack- und Schutzschichten genügt es, wenn Sie den Bilderrahmen mit einem Tuch und Seifenlauge reinigen.
  3. Im nächsten Schritt tragen Sie mit einem Flachpinsel eine Grundierung auf den Bilderrahmen auf. Sie gleicht Unregelmäßigkeiten im Holz aus und sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche. Hierbei können Sie ruhig mehrere Schichten auftragen.
  4. Sobald die Grundierung getrocknet ist, können Sie den Bilderrahmen mit Acrylfarbe anstreichen. Welche Farbe Sie wählen, ist Ihnen überlassen. Orientieren Sie sich zum Beispiel an den Farben des Bildes, für das der Bilderrahmen bestimmt ist.
  5. Lassen Sie anschließend die Farbe gut trocknen und polieren Sie zum Schluss den Bilderrahmen mit Wachs und einem Tuch. Das schützt nicht nur die Farbe, sondern verleiht dem Rahmen einen schönen Glanz.

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