Was Sie benötigen:
  • Essig
  • Zitronensäure

So entkalken Sie Ihre Waschmaschine

  • In Gegenden mit sehr kalkhaltigem Wasser muss die Maschine mehrmals im Jahr gründlich entkalkt werden. Verzichten Sie darauf, riskieren Sie einen stark erhöhten Energieverbrauch, weil durch die Kalkschicht auf den Heizstäben mehr Zeit benötigt wird, um das Waschwasser zu erwärmen. Außerdem gehen stark verkalkte Maschinen schneller kaputt.
  • Wirkungsvoll sind die im Handel erhältlichen Enkalkertabs - allerdings nur, wenn sie regelmäßig verwendet werden. Alternativ lässt sich die Maschine auch mit Essig oder Zitronensäure entkalken. Lassen Sie die Maschine dafür ca. einmal im halben Jahr für einen Kochwaschgang mit einem dieser Hausmittel laufen.
  • Das Entkalken der Waschmaschine mit Essig bzw. Essigsäure kann unangenehme Nebenwirkungen haben, denn Essig ist sehr aggressiv und greift die Gummidichtungen an. Sie werden dann besonders schnell porös. Zitronensäure gilt als eine milde Alternative. Sie hat eine ähnliche Wirkung, setzt dem Gummi jedoch nicht so stark zu.
  • Kalk wird erst bei Temperaturen über 60° Grad im Wasser gelöst und lagert sich auch erst dann in der Maschine ab. Waschen Sie nur mit geringeren Temperaturen, müssen Sie sich über Verkalkungen weniger Gedanken machen.
  • Wenn Sie mit Vollwaschmittel waschen, können Sie auf die Zugabe eines Entkalkers verzichten, denn der ist in Vollwaschmitteln bereits enthalten. Entkalker greifen jedoch die Farben an, deshalb fehlen sie im Colorwaschmittel.
  • Gerade in Gegenden, wo das Wasser einen geringen Härtegrad aufweist und die Waschmaschine nur wenig verkalkt, stellt sich die Frage, ob sich das regelmäßige Entkalken überhaupt lohnt. Dem normalen Verschleiß kann es leider nicht entgegenwirken.