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Papilotten selber machen - so gelingt's

Papilotten selber machen - so gelingt's1:53
Video von Laura Klemke1:53

Die schönsten und haltbarsten Locken bekommen Sie zweifelsfrei durch den Einsatz von Lockenwicklern. Doch nicht jeder hat Lockenwickler zuhause und das Aufwickeln der Haare ist recht mühsam und benötigt Übung. Es gibt jedoch eine einfachere Methode, schöne Locken ins Haar zu zaubern. Versuchen Sie es mit Papilotten. Es ist nicht notwenig, Papilotten zu kaufen, denn Sie können sie selber machen. Was Sie dazu benötigen, haben Sie garantiert im Haus.

Was Sie benötigen:

  • Toilettenpapier oder Küchenrolle
  • Schaumfestiger
  • Stielkamm

Ihnen schwebt engelsgleich gelocktes Haar vor? Das bekommen Sie durch das Eindrehen mit Papilotten hin. Kein Problem! Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein wenig Zeit, Fingerfertigkeit und - Sie werden es kaum glauben - Toilettenpapier oder Küchenrolle.

Locken selbst gemacht - so geht's mit Papilotten

  1. Waschen Sie Ihre Haare und trocknen Sie sie so lange an der Luft, bis sie nur noch ganz leicht feucht sind.
  2. Kneten Sie Schaumfestiger ins feuchte Haar und kämmen Sie es durch.
  3. Um die Haare auf Papilotten zu drehen, müssen Sie sie vorher in jeweils gleichmäßige Strähnen teilen. Das gelingt am besten mit einem Stielkamm. Je dünner die Strähnen sind, desto kleiner und kringeliger werden die Locken, die durch das Eindrehen entstehen.

So drehen Sie Locken

  1. Pro Haarsträhne benötigen Sie eine Papilotte. Benutzen Sie dazu entweder ein Blatt Küchenrolle oder zwei Blätter Toilettenpapier pro Strähne. Rollen Sie das Papier der Breite nach fest zusammen, sodass eine feste Papierrolle entsteht.
  2. Trennen Sie dann wie oben beschrieben eine Haarsträhne ab und drehen Sie sie so lange in eine Richtung, bis sie wie eine Kordel wird. Je fester Sie die Haare zusammenzwirbeln, desto länger werden sie benötigen, um zu trocknen.
  3. Halten Sie eine Haarkordel unten an den Spitzen mit der linken Hand fest und legen Sie das zusammengedrehte Papier mit der anderen Hand auf die Spitzen der gekordelten Haare. Dann wickeln Sie die Haarsträhne bis zur Kopfhaut auf.
  4. Fixieren Sie die Strähne, indem Sie die Papilotte zu einem Knoten um die Haarsträhne zusammenbinden. Ziehen Sie dabei nicht zu stark an der Papilotte, sie könnte reißen.
  5. So wickeln Sie Strähne für Strähne auf, bis alle Haare aufgedreht sind.
  6. Nun muss das Haar nur noch richtig trocknen. Das geht am besten über Nacht. Da die Papilotten aus Toilettenpapier oder Küchenrolle, im Gegensatz zu Lockenwicklern, weich sind, stören Sie beim Schlafen kaum.
  7. Am nächsten Morgen holen Sie die Papilotten aus Ihrem Haar und bringen die Haare mit den Fingern in Form. Verzichten Sie bitte auf den Einsatz eines Kamms. Die Frisur bekäme dadurch ein Aussehen wie bei einem Afro-Look.

Gefällt Ihnen Ihre Frisur nicht, befeuchten Sie einen Kamm und ziehen das Haar glatter. Die Locken wirken nun weniger stark. Verzichten Sie auf Schaumfestiger. Die Locken halten dann zwar kürzer, sind aber nicht so stark gekringelt.

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