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Hühneraugen selbst entfernen - so geht's

Hühneraugen sehen nicht nur unschön aus, sie verursachen auch oft Schmerzen. Besonders wenn Sie einen etwas engeren Schuh tragen, können Ihnen Hühneraugen zu schaffen machen. Einige Anregungen, wie Sie Ihre Hühneraugen selbst entfernen können und was Sie dabei beachten sollten, können Sie hier finden.

Hühneraugen selbst entfernen - so geht's
Video von Liane Spindler

Was Sie benötigen:

  • Zitronen
  • Hühneraugenpflaster
  • Meersalz
  • Teebaumöl
  • Aspirin
  • Frischhaltefolie
  • Zwiebeln
  • Aspirintabletten

Wie Hühneraugen entstehen

  • Wenn Sie unter Hühneraugen leiden, kann das verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache sind zu enge oder zu spitze Schuhe in denen Ihr Fuß eingeengt wird.
  • Durch den Druck der Schuhe auf die immer gleiche Stelle an Ihrem Fuß, verdickt sich dort die Hornhaut und es entsteht ein Hühnerauge. Die verdickte Hornhaut bildet einen Dorn der nach innen wächst und auf die Knochen und die Nerven drückt. Dadurch verursachen Ihnen die Hühneraugen starke Schmerzen.
  • Vielleicht haben Sie die Hühneraugen am kleinen Zeh, der häufigsten Stelle an der Hühneraugen entstehen. Dort drücken die Schuhe am häufigsten.
  • Wenn Sie unter Hammerzehen leiden, entstehen die schmerzenden Hornhautverdickungen aber auch auf den Zehengelenken. Manchmal sind sie auch unter dem Fuß zu finden.
  • Sie tragen keine engen oder spitzen Schuhe? Dann können Ihre Hühneraugen auch durch Fußfehlstellungen zustande kommen. Zum Beispiel bei Senk - oder Spreizfüßen oder wenn Sie an einem Hallux valgus leiden.

Hühneraugen selbst entfernen

Es gibt durchaus Möglichkeiten, wie Sie Ihre Hühneraugen selbst entfernen können. Allerdings sollten Sie dabei vorsichtig sein und darauf achten, dass umliegendes gesundes Gewebe nicht verletzt wird.

  • Bei hartnäckigen Hühneraugen oder Hühneraugen die sehr tief nach innen wachsen, sollten Sie die Verhornungen besser nicht selbst entfernen. Gehen Sie zur medizinischen Fußpflege, wo gut ausgebildetes Personal Ihrem schmerzhaften Problem zu Leibe rückt.
  • Auch wenn Sie Diabetiker sind oder unter Durchblutungsstörungen in den Beinen und Füßen leiden, sollten Sie Hühneraugen immer fachmännisch entfernen lassen.
  • Zum selbst entfernen von Hühneraugen gibt es in der Apotheke und dem Drogeriemarkt spezielle Hühneraugenpflaster. Sie enthalten Salicylsäure, wodurch die Hornhaut aufgeweicht wird. Das Pflaster sollten Sie sorgfältig Ihren Hühneraugen anpassen. Ist es zu groß, wird die gesunde Haut ebenfalls aufgelöst, was zu Verletzungen führen kann.
  • Das Hühneraugenpflaster sollten Sie auf den trockenen Fuß aufkleben und, je nach hartnäckigkeit der Hornhaut, alle zwei Tage wechseln bis sich die Hornhaut nach einem warmen Fußbad leicht entfernen lässt.
  • Zum selbst entfernen der aufgeweichten Hornhaut benutzen Sie am besten einen stumpfen Spatel, den Sie in der Apothke bekommen. Gut geeignet ist auch ein Bimsstein oder eine Hornhautpfeile.
  • Bevor Sie Ihre Hühneraugen selbst entfernen, sollten Sie ein lauwarmes Fußbad machen, dem sie Meersalz zusetzen können.
  • Sie können Ihre Hühneraugen auch mit einer selbst hergestellten Paste entfernen. Zerdrücken Sie einfach fünf bis sechs Aspiritabletten und vermischen Sie die Tablettenkrümel mit einem halben Teelöffel Wasser und einem halben Teelöffel frisch gepresstem Zitronensaft. Aspirin enthält ebenfalls Salicylsäure, was die Hornhaut aufweicht.
  • Tragen Sie die Paste auf Ihre Hühneraugen auf, wickeln Sie Ihren Fuß in ein warmes Tuch welches Sie mit Frischhaltefolie umwickeln. Lassen Sie die Paste ca. eine Stunde einwirken. Danach den Fuß in einem Fußbad mit ein paar Tropfen Teebaumöl säubern und die Hühneraugen dann entfernen. Bei Bedarf kann der Vorgang einige Tage hintereinander wiederholt werden.

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