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Arbeitsspeicher entlasten - so geht's

Arbeitsspeicher entlasten - so geht's2:12
Video von Benjamin Elting2:12

Gerade bei sehr aufwendigen Anwendungen ist man gezwungen, den Arbeitsspeicher des Computers zu entlasten, damit die Software einwandfrei funktioniert.

Arbeitsspeicher über den Task Manager entlasten

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Arbeitsspeicher sind kleine Platinen, die auf festen Steckplätzen in Ihrem Computer verankert sind. Je nach Höhe des eingebauten Arbeitsspeichers entscheidet es sich, wie schnell die Software auf Ihrem Computer arbeitet. Ist diese Software nun sehr speicherintensiv, kann es sein, dass Prozesse verlangsamt werden. In diesem Fall können Sie den Arbeitsspeicher über den Task Manager entlasten, indem Sie überflüssige Prozesse beenden und somit neuen Arbeitsspeicher freigeben.

  1. Drücken Sie die Tastenkombination STRG - ALT - Entf. Wählen Sie unter Windows 7 den Punkt Task Manager aus, in allen anderen Windows-Versionen wird dieser automatisch geöffnet.
  2. Im Karteireiter "Leistung" sehen Sie nun die CPU-Auslastung Ihres Computers. Bewegt sich diese bei 100 Prozent, ist es dringend geboten, einige Prozesse oder Anwendungen zu schließen.
  3. Wählen Sie den Karteireiter "Prozesse" aus. Hier werden Ihnen alle laufenden Prozesse angezeigt und die Größe des verwendeten Arbeitsspeichers. Schließen Sie hier zunächst die Prozesse, die doppelt laufen, und anschließend die Prozesse, die besonders speicherintensiv ist.
  4. Sie erkennen nun im Karteireiter "Leistung", wie sich Ihre Aktionen auf die CPU-Auslastung ausgewirkt haben.
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Entlastung des Arbeitsspeichers - virtuellen Arbeitsspeicher unter Windows 7 freigeben

Grundsätzlich sollten Sie, um Arbeitsspeicher zu entlasten, auch virtuellen Speicher freigeben. Hier wird freier Festplattenplatz zum Auslagern des  Arbeitsspeichers genutzt.

Wechseln Sie in die Systemsteuerung.

  1. Wählen Sie hier zunächst die Kategorie „System und Sicherheit“ aus und gehen Sie anschließend auf „System“.
  2. Als Nächstes wählen Sie auf der linken Seite den Schriftzug „Erweiterte Systemeinstellungen“ aus.
  3. In dem nun öffnenden Fenster wechseln Sie in den Reiter „Erweitert“ und klicken unter der Überschrift „Leistung“ auf den Button „Einstellungen“.
  4. Wechseln Sie wiederum in den Reiter „Erweitert“ und gehen Sie danach unten auf den Button „Ändern“.
  5. Entfernen Sie im Anschluss den Haken neben dem Schriftzug „Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten“, wählen Sie eine Festplatte aus und klicken Sie den Punkt „Benutzerdefinierte Größe“ an.
  6. Hier geben Sie nun sowohl „Anfangsgröße“ als auch die „Maximale Größe“ ein.
  7. Zum Schluss klicken Sie auf den Button „Festlegen“ und „Ok“.
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Falls Sie nicht genau wissen welche „Größe“ an virtuellen Speicher Sie festlegen sollen, orientieren Sie sich ganz einfach unten in dem Fenster an die „Empfohlene Größe“.

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