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Windows 7: hohe CPU-Auslastung im Leerlauf - was tun?

Sie benutzen Ihren Windows 7 Computer gerade nicht aktiv und trotzdem hat die CPU eine hohe Auslastung im Leerlauf, dann kann das verschiedene Ursachen haben, die Sie jedoch leicht beheben können.

Die CPU ist Rechenzentrale Ihres Computers.
Die CPU ist Rechenzentrale Ihres Computers.

Wenn ein Computer unter Windows 7 schon im Leerlauf eine hohe CPU-Auslastung hat, ist das sehr ärgerlich, weil dann für die eigentlichen Anwendungen und Programme evtl. nicht mehr genug Rechenleistung zur Verfügung steht. Außerdem wird der Rechner schnell heiß, sodass der Lüfter mit hoher Umdrehung arbeiten muss und dadurch umso lauter ist.

So überprüfen Sie die hohe CPU-Auslastung im Leerlauf

  1. Nachdem Ihr Computer komplett hochgefahren ist und keine Programme mehr lädt, drücken Sie die Tasten STRG+ALT+ENTF.
  2. Im folgenden Bildschirm klicken Sie auf "Task-Manager starten".
  3. Dadurch kehren Sie zum Desktop zurück und der Windows Task-Manager ist als Fenster geöffnet.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte "Leistung". Hier sehen Sie zu oberst die CPU-Auslastung Ihres Systems. Je nachdem wie viele Prozessorkerne Ihre CPU hat, wird die individuelle Auslastung in einem, zwei oder vier Graphen angezeigt. Der einzelne Graph darunter zeigt die Auslastung des Speichers an.
  5. Wechseln Sie zur Registerkarte "Prozesse". Hier können Sie in der Spalte "CPU" genau sehen, welcher Prozess gerade wie viel Leistung der CPU beansprucht.
  6. Wenn Sie dieses Fenster offen lassen, können Sie sehen, wie sich das Verwenden bestimmter Programme auf die CPU-Auslastung unter Windows 7 auswirkt.

So optimieren Sie den Leerlauf unter Windows 7

Sollten Ihrem System zu wenig Ressourcen zur Verfügung stehen, sollten Sie Aufgaben, die standardmäßig im Leerlauf für Windows gestartet, aber nicht unbedingt gebraucht werden, beenden, um mehr Leistung für die gewünschten Aufgaben bereitstellen zu können:

  1. Wechseln Sie wieder zum Task-Manager.
  2. Auf der Registerkarte "Prozesse" identifizieren Sie diejenigen Prozesse, die gerade das System sehr beanspruchen.
  3. Klicken Sie diese an und drücken den Button "Prozess beenden", wenn Sie diesen Task einem nicht benötigten Programm zuordnen können.
  4. Als Nächstes sollten Sie den Autostart von Windows anpassen, damit nicht benötigte Programme gar nicht erst beim Systemstart mitgeladen werden. Klicken Sie dazu auf das Windowssymbol der Startleiste und geben "msconfig" in das Eingabefeld ein und bestätigen mit Enter.
  5. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie auf die Registerkarte "Systemstart" wechseln. 
  6. Entfernen Sie alle Häkchen bei den Programmen, die nicht gestartet werden sollen, und klicken dann auf "OK" oder "Übernehmen".

Sie haben nun gesehen, wie Sie Ihr Computersystem optimieren können, indem Sie zunächst die CPU-Auslastung unter Windows überprüfen und anschließend einige Ursachen beheben.

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