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Eine alte Weisheit sagt, dass man nie genügend Arbeitsspeicher haben kann. Zumindest ist es heute durchaus möglich die maximale Menge an Speicher, die von einem Betriebssystem wie Windows 7 verwaltet werden kann, in einem Computer zu verbauen. In der 32-Bit-Version sind dies 4 GB. Aber nicht alle haben die Möglichkeit dies auch zu tun. Erfüllt man grade einmal die Mindestvoraussetzungen, tut sich Windows schon nach kurzer Zeit recht schwer.

  • Schuld daran sind: viele kleinere Programme, die Bestandteil des Betriebssystems sind. Applikationen, die von Ihnen als Anwender nachträglich installiert wurden, wie z.B. Virenscanner, Firewalls oder Brennprogramme oder zusätzliche Treiber für angeschlossene Hardware.
  • Auch wenn die Speicherverwaltung unter Windows 7 wesentlich optimaler ist als unter dem Vorgängerbetriebssystemen kann es passieren, dass zu viele Daten im Speicher gehalten werden müssen. Das Ergebnis ist dann die Nutzung der sogenannten Auslagerungsdatei. Windows schreibt die Daten, die in der letzten Zeit am wenigsten genutzt wurden, in eine Datei auf der Festplatte und lagert damit Teile des Arbeitsspeichers aus um Platz für neue Daten zu schaffen. Da aber die Festplatte um ein hundertfaches langsamer ist als der Arbeitsspeicher, wird das komplette System ausgebremst.
  • Um diesen Vorgang so selten wie möglich durchführen zu lassen, ist es sinnvoll den Arbeitsspeicher von Zeit zu Zeit zu leeren. Dies kann manuell durch ein kleines Script erledigt werden oder alternativ mit Tools, die den Arbeitsspeicher innerhalb kürzester Zeit von unnötigem Ballast befreien und diesen sogar defragmentieren, damit mehr freier Speicher zur Verfügung steht.

Arbeitsspeicher von Windows 7 mithilfe eines Tools leeren

Exemplarisch sei hier das Tool RamRush genannt:

  1. Laden Sie sich das Tool  RamRush von der Herstellerseite herunter (es finden sich hier auch weiter unten Sprachdateien für Deutsch)
  2. Installieren Sie das Programm. Nach Abschluss der Installation (die „sponsored websites“ brauchen Sie nicht zu besuchen) und Start der Anwendung findet man im Benachrichtigungsfeld neben der Uhr ein neues Symbol.
  3. Zeigen Sie mit der Maus auf dieses Symbol und es öffnet sich ein kleines Fenster, welches die momentane Auslastung des Prozessors und die Nutzung des Arbeitsspeichers anzeigt.
  4. Klicken Sie nun auf „Start Optimize“ um den nicht benötigten Teil des Arbeitsspeichers zu leeren und frei zu geben.
  5. Im Normalfall sollten anschließend zwischen 100 und 200 MB an Arbeitsspeicher mehr zur Verfügung stehen.

Weitere Hinweise: Unter „Options“ kann man einstellen, wann RamRush automatisch die Optimierung starten soll. Dort lassen sich auch Languages-Files einlesen (welche auf der o.a. Seite ebenfalls zum Download parat stehen), um die Oberfläche in einer anderen Sprache darzustellen.