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Pilzwetter - so werden Sie im Wald fündig

Pilzwetter - so werden Sie im Wald fündig2:07
Video von Anna Schmidt2:07

Von Spätsommer bis Herbst herrscht typisches Pilzwetter, welches mit beginnendem Frost wieder endet. Viele nutzen das Pilzwetter aus und verbinden Waldsparziergänge mit dem Aufspüren von genießbaren Speisepilzen. Wenn auch Sie fündig werden wollen, brauchen Sie ein paar Vorkenntnisse.

Eine hohe Niederschlagsmenge und nicht zu kalte Temperaturen sorgen für das richtige Pilzwetter. Die besten Monate zum Sammeln von Pilzen sind daher August, September und Oktober. In diesem Zeitraum können Sie Ihre Waldspaziergänge gut mit dem Aufspüren von Pilzen verknüpfen.

Das optimale Pilzwetter

  • Pilze sind, um wachsen und gedeihen zu können, auf organisches Material anderer Lebewesen angewiesen.
  • Damit sich die Fruchtkörper optimal entwickeln können, benötigen sie aber zusätzlich das, was man als typisches Pilzwetter bezeichnet, nämlich Feuchtigkeit und Wärme.
  • Diese Wettervoraussetzungen findet man üblicherweise im Spätsommer bzw. frühem Herbst.
  • Dies ist die Pilzsaison und so werden Sie bei Ihren Spaziergängen im Wald sehr wahrscheinlich häufiger auf Sammler treffen.

So finden Sie Pilze im Wald

  • Viele Pilze gehen enge Lebensgemeinschaften mit Baumwurzeln ein und so können Sie bestimmte Arten nur in der Nähe der entsprechenden Bäume finden.
  • Steinpilze zum Beispiel wachsen häufig neben Fichten, Eichen und Kiefern.
  • Den Lärchenröhrling finden Sie unter Lärchen.
  • Pfifferlinge lieben feuchte Böden und sind eher unter und im Moos zu finden.
  • In der Nähe von Birken können Sie die Rotkappe finden und auf sandigen Böden Butterpilze.

Auch Giftpilze gedeihen bei Pilzwetter - seien Sie vorsichtig

  • Auf dem Markt gibt es viele Pilzbestimmungsbücher. Als Laie sollten Sie sich aber nicht darauf verlassen, dass Sie anhand von Bildern den Unterschied zwischen genießbar und giftig beurteilen können.
  • Am Besten nutzen Sie das Pilzwetter, um mit kundigen Pilzsammlern gemeinsam nach Speisepilzen zu suchen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, Ihre gesammelten Pilze zu einer Pilzberatungsstelle zu bringen und dort genau bestimmen zu lassen.

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