Was Sie benötigen:
  • frühes Abendessen
  • Mariendistel
  • gesunde, fettarme Ernährung

Was versteht man unter Leberwerten

  • Leberwerte werden bei einem großen Blutbild festgestellt. So sind dies einmal GOT (ASAT) und GPT (ALAT). Dies sind Enzyme, die im Körper in den verschiedensten Geweben vorkommen, z.B. auch in Herz, Skelett und Niere, aber auch in der Leber. Ein erhöhter Leberwert deutet hier auf geschädigte Leberzellen hin, z.B. durch eine chronische Lebererkrankung.
  • Ein weiterer Leberwert ist AP (alkalische Phosphatase), die ebenso in verschiedenen Körperteilen vorkommt. Dieser Wert kann erhöht sein durch eine Gallengangsentzündung.
  • GGT (Gamma-GT) ist ein Leberwert, der auf einen chronischen Leberschaden hinweist, evtl. durch einen Gallenrückstau.
  • Auch wenn es nur ganz leichte Erhöhungen der Leberwerte sind, ist es sinnvoll etwas dagegen zu tun. Das beginnt mit einer ausgewogenen Ernährung.

Was kann man tun, um die Blutwerte zu senken

  • Um die leberspezifischen Werte zu senken, ist vor allem ein frühes Abendessen wichtig.
  • Eine zu späte Abendmahlzeit behindert die Verdauung, d.h. die Leber wird dabei belastet. Eine große Belastung für die Leber ist Rohkost am Abend. Dies sollten Sie auf alle Fälle vermeiden. Rohkost bedingt eine Gärung im Darm, dadurch bilden sich Fuselalkohole in der Leber, die diese noch zusätzlich belasten und anstatt die Leberwerte zu senken, entstehen höhere Werte.
  • Eine Kur mit Mariendistel ist sehr zu empfehlen. Mariendistel ist ein Kraut, welches die Leber schützt, aber auch zu ihrer Regeneration beiträgt und dabei unterstützt, die Leberwerte zu senken. Sie können sich dies in Reformhäusern oder Apotheken in Kapselform besorgen. Es ist auch möglich, Mariendistel in Form eines Tees zu sich zu nehmen. Gießen Sie das Kraut mit kochendem Wasser auf, lassen dies ca. 7-8 Minuten ziehen und trinken davon drei Tassen am Tag und diese schluckweise.
  • Trinken Sie genug, mindestens 2,5 Liter stilles Wasser am Tag.

Richtige Ernährung, um die Leberwerte zu senken

  • Vermeiden Sie frisches Brot, Creme- und Sahnetorten, Fettgebackenes und Hefegebäck. Dies alles belastet die gesamte Verdauung und somit auch die Leber. Bevorzugen Sie Semmeln, Knäckebrot, Weizenvollkornbrot und Biskuitkuchen.
  • Wenn Sie gerne Eierspesen essen, so sind lockeres Rührei und ein weiches Ei verträglicher als ein Spiegelei.
  • Zum Braten sollten Sie Olivenöl benutzen, Olivenöl ist eine Wohltat für die Leber.
  • Fettarmen Fischsorten sollten Sie den Vorzug geben, also kein Hering, Karpfen, Ölsardine oder Aal.
  • Was Gemüse und Salat betrifft, so sollten Sie Zwiebeln, Erbsen, Bohnen, Linsen, Weißkohl, Rotkohl und Wirsing meiden.
  • Reis, Haferflocken, Grieß, Nudeln, Getreidebreie sind empfehlenswert und bei Kartoffeln greifen Sie zu Pellkartoffeln oder Püree, aber nicht zu Pommes frites.
  • Fettarme Milchprodukte bekommen den Vorzug gegenüber den fetthaltigen Produkten.
  • Obst ist natürlich sehr gesund, doch bitte auf keinen Fall roh am Abend und greifen Sie zu reifen Sorten. Pflaumen, Stachelbeeren und Johannisbeeren sind nicht sehr empfehlenswert.
  • Nüsse sollten Sie meiden, da diese ziemlich viel Fett enthalten.
  • Ab und zu etwas Süßes ist natürlich erlaubt. Doch bitte nur in kleinen Dosen.
  • Kohlensäurehaltige Getränke sind zu meiden, am besten sind wirklich stilles Wasser oder verdünnte Obstsäfte. Zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag sind erlaubt.
  • Bei einer richtigen Leberdiät sollte natürlich dringend auf Alkohol verzichtet werden.
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