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Hundefieber – so lindern Sie die Beschwerden Ihres Haustieres

Hundefieber – so lindern Sie die Beschwerden Ihres Haustieres2:51
Video von Sabine Gert-Schlühr2:51

Das Hundefieber ist nie eine eigenständige Krankheit, sondern immer nur ein Symptom, das Ihr Hund zeigt. Da es viele Ursachen als Auslöser für das Fieber bei Ihrem Hund geben kann, muss nicht immer etwas Schlimmes dahinter stecken.

Was Sie benötigen:

  • Frisches Wasser
  • Handtücher
  • Zuwendung
  • Tierarzt
  • Tierheilpraktiker
  • Bachblüten
  • Fieberthermometer

Das Hundefieber muss keinen schlimmen Grund haben, sollte je nach Temperatur aber unbedingt gesenkt und der Auslöser behandelt werden.

Die normale Körpertemperatur der Hunde

  • Nicht jeder Hund hat die gleiche Körpertemperatur. Sehr junge Hunde und auch Hundewelpen haben meist eine etwas erhöhte Körpertemperatur, ohne dabei krank zu sein.
  • Auch bei der trächtigen Hündin steigt die Körpertemperatur etwas an und sinkt dann unter den Normalwert, wenn das Tier kurz vor der Entbindung der Hundewelpen steht.
  • In der Regel hat ein gesunder und ausgewachsener Hund eine Körpertemperatur von 37,5 bis 39°C. Alles, was über diesem Wert liegt, gilt als erhöhte Temperatur und ab 40°C als Fieber. Klettert das Fieberthermometer auf 42°C, dann ist das Hundefieber so hoch, dass das Tier in Lebensgefahr schwebt.

Mögliche Ursachen für das Hundefieber

  • Oft sind Entzündungen und Virusinfektionen der Auslöser für das Hundefieber. Wenn sich Ihr Haustier erkältet hat, eine bakterielle oder virale Infektion hat, dann kann der Körper darauf mit Fieber reagieren.
  • Das Fieber ist also niemals die Krankheit, sondern immer nur ein Symptom, das zum Beispiel der Schnupfen mit sich bringt. Viele Tiere hecheln dann extrem viel, um so die Körpertemperatur wieder auszugleichen.
  • Es gibt auch auch Tiere, die zum Beispiel nach dem Impfen Hundefieber bekommen. Diese Reaktion ist nicht ungewöhnlich und das Fieber ist meist nach ein paar Stunden oder spätestens am nächsten Tag vollkommen abgeklungen.
  • Zu Hundefieber kann es auch dann kommen, wenn sich Ihr Hund sehr angestrengt hat. Dies kann durch viel Hundesport, einen anstrengenden Spaziergang oder auch bei Stress der Fall sein. Dann steigt die Körpertemperatur über den Normalwert an, wird aber nicht lebensbedrohlich erhöht sein.

So senken Sie das Fieber beim Hund

  • Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund Fieber hat, dann sollten Sie die Temperatur immer nur rektal messen. Oft fühlen sich auch die Ohren und die Nase sehr heiß an. Stellen Sie nach dem messen fest, dass das Tier Fieber hat, dann sollten Sie zuerst mit einfachen Hausmitteln versuchen, das Hundefieber zu senken.
  • Nehmen Sie dazu ein Handtuch und machen dieses mit handwarmen Wasser nass. Falten Sie das Tuch zu einer Art Rolle und legen Sie es vorsichtig an die Innenseite des Bauches oder der Beine. Dieser Umschlag wirkt wie ein Wadenwickel und entzieht dem Körper die Hitze.
  • Achten Sie aber darauf, dass Sie die Temperatur nicht zu schnell und nicht zu weit senken, da der Körper sonst automatisch wieder mehr Hitze produziert um den Hund vor einem Unterkühlen zu schützen.
  • Es gibt auch homöopathische Mittel oder Bachblüten wie Holly, die Sie dem Tier bei Hundefieber verabreichen können. Hierbei kann Ihnen ein Bachblütentherapeut oder ein Tierheilpraktiker hilfreich zur Seite stehen.

Hilfe durch den Tierarzt bei Hundefieber

  • Steigt das Hundefieber über 40° oder gar 41°C Grad, dann sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Das hohe Fieber lässt die Eiweiße im Blut gerinnen und Ihr Hund befindet sich in einem sehr kritischen Zustand.
  • Der Tierarzt kann mit dem richtigen Medikament nicht nur das Fieber senken, sondern als Einziger auch die genaue Ursache erkennen und behandeln. Deswegen sollten Sie selbst das Hundefieber nur dann behandeln, wenn dieses die 40°C noch nicht überschritten hat.

Wenn Ihr Hund Fieber hat, dann animieren Sie ihn zum Trinken. Es ist sehr wichtig für die Vitalfunktionen und den Kreislauf, dass das Tier bei Hundefieber vermehrt Flüssigkeit zu sich nimmt. Auf Fressen kann Ihr Hund in dieser Situation durchaus verzichten.

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