- 31.03.2011
Fremden Kopf einsetzen - Zauberei mit GIMP
- Auch mit der Freeware GIMP lässt sich ein Foto nicht nur verbessern, sondern auch auf viele gewitzte Arten verändern. Zum Beispiel kann man bei jedem Foto mit dem Programm einen anderen Kopf einsetzen.
- Mit ein wenig Übung wird so aus der besten Freundin schnell Heidi Klum oder auch der Papst. Wie es geht, ist schnell erläutert, allerdings muss man sich für einen Weg entscheiden.
Foto verändern: Ebenenarbeit, Lasso- und Wischfinger-Tool nutzen
Eine Möglichkeit, um bei einem Foto ein fremdes Gesicht oder einen fremden Kopf einzusetzen, ist die Arbeit mit zwei verschiedenen Ebenen. Dazu benötigt man das Hauptbild als Hintergrund und das Bild mit dem gewünschten Kopf als weitere Ebene.
- Hierbei wählen Sie bei den Werkzeugen das Lasso-Tool aus und markieren Stück für Stück den gewünschten Kopf- oder Gesichtsbereich. Ist dieser geschlossen, wählen Sie mittels Rechtsklick den Befehl "Invertieren", was den gesamten Bereich um den markierten Bereich herum löscht.
- Nun vergrößert, verkleinert oder verschiebt man den zurechtgeschnittenen Kopf so lange, bis er so gut wie möglich auf den zu ersetzenden Kopf im Hauptbild passt - wenn das der Fall ist, drücken Sie "Enter".
- Im Anschluss sollten Sie so nah wie möglich an das Hauptbild heranzoomen und die sichtbaren Übergänge mit dem Wischfinger-Tool verwischen.
Mit dem Klonen-Tool einen anderen Kopf einsetzen
- Eine weitere Variante ist, den Kopf mit dem Tool "Klonen" zu ersetzen. Dazu sollten Sie wieder beide Bilder öffnen und den gewünschten Kopf mit dem Klonen-Tool markieren. Am besten wählen Sie sich dazu einen Punkt im Gesicht aus, der sehr gut im Hauptbild zu ersetzen ist, etwa die Nase.
- Nun wechseln Sie in das Foto, bei dem der Kopf ersetzt werden soll, und beginnen dort, den fremden Kopf einzusetzen. Beim Einsetzen des Kopfes bedarf es hier allerdings etwas Geduld. Nicht immer passt der "neue" Kopf auf Anhieb auf den "alten" und man muss den Vorgang eventuell mehrmals wiederholen.
Der Vorteil: Dadurch, dass man die Deckkraft und auch den Auslauf der Kante sehr genau bestimmen kann, ist meistens nicht viel Nacharbeit notwendig. Das gilt aber nur, wenn die Köpfe von der Größe und Position sehr ähnlich sind.